1 INFO 2/26
2 37 Grenzfahrt 38 1. August 2026 39 Moschtete 40 Kulturkommission: Programm 2026 Vereine 41 Bibliothek 46 Seniorenclub 48 Seniorenrat 49 Spielgruppe Plus Hoppel Boppel 50 Familienverein Mikado 52 Turnverein Oetwil-Geroldswil 56 Kreismusik Limmattal 57 Theaterverein Weiningen-Fahrweid Kirche 58 Sing mit uns! 59 Chrabbel-Kafi 60 Fiire mit de Chliine 60 Café Treffpunkt 61 Gospel-Chorprojek 62 Neue Orgel Weiningen 63 Regio-Anlass: AgeMedical Praxis Regio-Anlass: 63 Regio-Anlass: Schnupperkurs «Move to Brain» 64 Agenda Politik 66 SVP 67 Grüne 68 FDP Impressum Herausgeberin: Gemeinde Oetwil an der Limmat, Alte Landstrasse 7, 8955 Oetwil an der Limmat, 044 749 33 66, www.oetwil-limmat.ch Adresse der Redaktion: Redaktion Info, Alte Landstrasse 7, 8955 Oetwil an der Limmat, redaktion@oetwil-limmat.ch Druck: Rüegg Media AG Gestaltung / Layout / Produktion: RTK Medientechnik AG Redaktionsschluss 2026: 3. September 2026, 19. November 2026 Fotowettbewerb-Cover Dieser Wettbewerb ist unbefristet. Er ermöglicht, schöne Ecken vom bekannten und unbekannten Oetwil im Wandel der Jahreszeiten abzubilden. Titelbild «Büsi vor Gemeindescheune» von Olivia Amann Gemeinde 3 Vorwort 4 Aus den Verhandlungen des Gemeinderates 7 Neukonstituierung Gemeinderat 8 Motorradausflug des Gemeinderates 9 N ewsletter und das INFO online 10 Fotowettbewerb 11 Personelles 12 Hitzetage: Drei goldene Regeln und Tipps 14 Baukommission: Neues Mitglied gesucht 15 Trinkwasserversorgung in schweren Mangellagen 19 Förderprogramm für Solarspeicher 20 Pflanzenrückschnitt 21 Japankäfer – Gefahr für Pflanzen und Grünflächen 22 Reinigung der Limmat mit den Abfalltauchern 23 Asiatische Hornisse 24 SVA Zürich: «riva» für Jugendliche 25 Die Präventionsplattform www.feel-ok.ch 25 N euer Auftritt: Magazin «stark» 26 Fahrdienst 27 OK Gemeindeanlässe Senioren: Neue Mitglieder gesucht 28 Feuerwehr 30 Limeco 32 Oberstufenschulgemeinde Weiningen 33 Am schönsten Ende der Welt 34 Fahrt ins Blaue 36 Stapferhaus «Hauptsache gesund» 52 22 15 32
3 Vorwort Am 1. Juli 2026 beginnt die neue Legislatur. Als Bürgerinnen und Bürger sollten Sie davon gar nicht so viel merken, denn das Tagesgeschäft geht ja nahtlos weiter. Doch für den Gemeinderat bedeutet das nach den Wahlen vom 8. März 2026, dass es personelle Wechsel gibt. Die Gemeinderäte Herr Thomas Bernegger (Finanz- und Werkvorstand) sowie Herr Matthias Zehnder (Sicherheitsvorstand) treten per 30. Juni 2026 in ihren wohlverdienten «Polit-Ruhestand» und wurden an der Gemeindeversammlung vom 26. Mai 2026 gebührend verabschiedet. An dieser Stelle noch einmal meinen herzlichen Dank an beide Herren. Sie haben sich jahrelang für unsere Gemeinde engagiert und sich für Oetwil und seine Bevölkerung eingesetzt. Zwei neue Gemeinderäte treten ihre Funktion am 1. Juli 2026 an und komplettieren das bestehende Dreier-Gremium. Der neue Gesamtgemeinderat hat sich bereits konstituiert, das heisst, die zuständigen Ressorts wurden verteilt und bei dieser Gelegenheit auch etwas umstrukturiert. So wird Herr Peter Spori neu die Ressorts «Soziales und Gesundheit» verantworten und Herr Ivan Barca wird sich für «Finanzen und Sicherheit» verantwortlich zeigen. Herr Roland Hagenbucher führt weiterhin den «Hochbau», Herr Philipp Frei ist neu «Infrastrukturvorstand» und bei mir bleibt weiterhin das Präsidium. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und wünsche uns allen in der neuen Zusammensetzung gutes Gelingen. Nun muss ich die Uhr nochmals etwas zurückdrehen, auf den 1. Januar 2026, welcher leider nicht nur für die Schweiz, sondern für viele andere Länder und unzählige Familien von einem ganz tragischen Ereignis überschattet wurde. Sie wissen genau, wovon ich rede: von der Brandkatastrophe in Crans-Montana und den vielen Personen, vor allem Jugendliche, welche den Flammen zum Opfer fielen. Warum erwähne ich das? Weil die Tragödie in vielen Gemeinden etwas ausgelöst hat: eine Sensibilisierung auf Brandschutzmassnahmen. Wir haben unsere Gemeinde sofort auf feuerpolizeiliche Mängel überprüfen lassen. Dabei ging es vor allem darum, festzustellen, in welchen öffentlichen Gebäuden welche periodischen Kontrollen durchgeführt werden müssen, die gemäss der Weisung GVZ (Gebäudeversicherung Kanton Zürich) in den Zuständigkeitsbereich der Gemeinde fallen. Die Firma Landis in Geroldswil, welche bereits die Aufgabe der FeuLiebe Oetwilerinnen, liebe Oetwiler erpolizei für uns ausübt, wird neu auch alle periodischen Kontrollen vornehmen. Ebenfalls hat ein genauer Blick auf die gemeindeeigenen Liegenschaften zu Tage gebracht, dass einige Anpassungen vorgenommen werden müssen, um den aktuellen Brandschutzmassnahmen wieder zu genügen. Wir mussten unter anderem in der Gemeindescheune feuerfeste Vorhänge aufhängen, diverse Türen mit solchen aus nicht brennbarem Material ersetzen und Fluchtwegbeschilderungen anbringen. In der Tiefgarage beim Volg, im Raclettekeller und im Kindergarten Bonächer wurden unter anderem Brandschutztüren und Notbeleuchtung angebracht, Verkabelungen angepasst oder die Fluchtwege durch das Entfernen von brennbaren und anderen Materialien hindernisfrei gemacht. Für diese Anpassungen hat der Gemeinderat einen Kredit von CHF 65’000.– gesprochen. Wir sind überzeugt, dass die Massnahmen nötig waren. Auch die Festlokalitäten am Kellerfest werden vor dem Anlass auf feuerpolizeiliche Aspekte geprüft werden. So sind wir auch auf der sicheren Seite und können das Fest in vollen Zügen geniessen. Bevor aber das Kellerfest startet, laden wir Sie zuerst an unsere traditionelle Grenzfahrt auf der Limmat ein, welche entweder am 2. oder am 9. Juli 2026 bei schönem Wetter stattfinden wird. Der Gemeinderat freut sich auf Ihre Teilnahme. Ich wünsche Ihnen einen herrlichen, sonnigen und warmen Sommer. Ihre Gemeindepräsidentin Rahel von Planta
4 Gemeinderat Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Kreditbewilligungen CHF 96’500.00 inkl. MWST Für die Projektierungsarbeiten der geplanten Sanierung der Hüttikerstrasse, 2. Etappe, durch die Firma Landis AG, Bauingenieure + Planer, Geroldswil. CHF 43’500.00 inkl. MWST Für die Projektierungsarbeiten der geplanten Sanierung der Rainstrasse, 2. Etappe, durch die Firma Landis AG, Bauingenieure + Planer, Geroldswil. CHF 65’000.00 inkl. MWST Für bauliche Brandschutzmassnahmen in den Gemeindeliegenschaften. CHF 58’648.55 inkl. MWST Für den Ersatz der Fenster in der Gemeindescheune an der Schmittengasse 3. CHF 50’988.70 inkl. MWST Für die Überdachung der Bushaltestelle «Halde». CHF 17’079.80 inkl. MWST Für die Sanierung des Trinkwasserbrunnens «Dorfplatz» an der Alten Landstrasse. Kreditabrechnungen CHF 72’822.40 inkl. MWST Für die Quellwassernutzung Erlen. CHF 24’564.65 inkl. MWST Für die Sanierung des Trinkwasserbrunnens «Fähriplatz» am Limmatuferweg. CHF 164’138.75 inkl. MWST (Geschäft Gemeindeversammlung vom 26. Mai 2026) Für den Umbau der Bushaltestelle «Halde», Dorfstrasse.
5 rungsprojekte der Gemeinde Oetwil an der Limmat in die Wege geleitet. Themen sind der Website-Auftritt, die digitale Rechnungskontierung und weitere. … wurde die Abrechnung des Amtes für Jugend und Berufsberatung Region Süd/ Dietikon über die Alimentenbevorschussung für das 1. Quartal 2026 mit einem Aufwand von CHF 656.45 genehmigt. … wurden diverse Abrechnungen von Grundstücksveranlagungen genehmigt. … wurden die Registerabschlüsse 2025 der Wasser-, Klär- und Abfallgebühren genehmigt. … wurden die Liegenschaftsabrechnungen 2025 für die Wohnhäuser Dorfstrasse 37, Alte Landstrasse 5 sowie Alte Landstrasse 12 für richtig befunden und genehmigt. … hat der Gemeinderat diverse Springerabrechnungen gemäss Verleihverträge und Einsätze in der Gemeindeverwaltung genehmigt. … hat der Gemeinderat das Gemeindereferendum gegen den Beschluss des Kantonsrates vom 2. Mai 2026 über die Änderung des Lehrpersonalgesetzes (LPG) zusammen mit anderen Gemeinden ergriffen. … hat der Gemeinderat die Überarbeitung der Gemeindeordnung aus dem Jahre 2019 zuhanden der Kantonalen Vorprüfung verAusserdem ... … wurde die Durchführung des 32. Wisentälilaufs am 12. April 2026 bewilligt. … wurde die Jahresrechnung 2025 der Politischen Gemeinde zuhanden der Gemeindeversammlung vom 26. Mai 2026 genehmigt. Die Jahresrechnung 2025 sah einen Ertragsüberschuss von CHF 909’179.60 vor. In diesem Zusammenhang wurde auch die technische Prüfung durch die Revisionsfirma Baumgartner & Wüest GmbH, Brüttisellen, genehmigt und verdankt. … hat der Gemeinderat die Traktanden bzw. den Beleuchtenden Bericht der Gemeindeversammlung der Politischen Gemeinde vom 26. Mai 2026 festgelegt. Dabei wurde – neben der Jahresrechnung 2025 – eine Kreditabrechnung zu einem Verpflichtungskredit genehmigt und zuhanden der Rechnungsprüfungskommission und der Gemeindeversammlung vom 26. Mai 2026 verabschiedet. Zudem wurden die neuen acht Mitglieder des Wahlbüros für die Amtsperiode 2026 bis 2030 zuhanden derselben Versammlung bestimmt. … hat der Gemeinderat die Mehrjahresplanung Wasser-Abwasser-Strasse zustimmend zur Kenntnis genommen und die Weiterführung in die Wege geleitet. … wurden die rollierende IT-Strategie des Gemeinderates 2026 bis 2029 überarbeitet, genehmigt und die nächsten Digitalisie-
6 Gemeinderat abschiedet. Anschliessend ist eine Vernehmlassung geplant. Eine Urnenabstimmung zum Geschäft ist am Urnengang vom 29. November 2026 geplant. … wurde der Beleuchtende Bericht der Limeco AG für die Gesamtrevision des Anstaltsvertrages bewilligt; die Zustimmung der Rechnungsprüfungskommission liegt vor. Eine Urnenabstimmung zum Geschäft ist am Urnengang vom 29. November 2026 geplant. … hat der Gemeinderat diverse Baugesuche bewilligt oder aufgrund der Schlussabnahme abgerechnet und von der Kontrolle abgeschrieben. … hat der Gemeinderat die Jahresrechnungen 2025 der Gruppenwasserversorgung (GOW), des Wasserwirtschaftsverbandes Limmattal (WVL), des FeuerwehrZweckverbandes Geroldswil-Oetwil an der Limmat und des Zweckverbandes Friedhofverband Weiningen sowie des Zweckverbandes Polizei rechtes Limmattal genehmigt. … wurde der Gemeindebericht 2025 genehmigt. Dieser liegt öffentlich auf und kann auf der Website der Gemeinde Oetwil an der Limmat heruntergeladen oder bei der Gemeindeversammlung am Schalter bezogen werden. … wurden drei Waffenerwerbsscheine ausgestellt. … wurden drei Gesuche um eine ordentliche Bürgerrechtsaufnahme in das Bürgerrecht der Gemeinde Oetwil an der Limmat – unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung erteilt. Dabei handelt es sich um zwei deutsche und eine italienische Staatsangehörige. … wurden zwei Gesuchen um erleichterte Bürgerrechtsaufnahme in das Bürgerrecht des jeweiligen Ehepartners zugestimmt. Die Gesuchstellenden erhalten jeweils den Heimatort des schweizerischen Ehepartners. Die Gesuche stammen von zwei Personen aus Italien. Zudem wurde ein Gesuch um erleichterte Bürgerrechtsaufnahme einer minderjährigen Person zugestimmt. Die Person stammt aus dem Kosovo. … wurden die Bewilligungen für das 54. Kellerfest inkl. Seifenkistenrennen vom 4./5. September 2026 erteilt. … hat der Gemeinderat dem jährlichen Vereinsbeitrag für die Kreismusik Limmattal in der Höhe von gesamthaft CHF 20’000.00 und der Aufteilung auf die Gemeinden des rechten Limmattals nach dem Verteilschlüssel (Einwohnerzahl per 31. Dezember 2025), unter Vorbehalt eines gleichlautenden Beschlusses der Gemeinden Oberengstringen, Unterengstringen, Geroldswil und Weiningen zugestimmt. Auf die Gemeinde Oetwil an der Limmat entfällt ein jährlicher Vereinsbeitrag von neu CHF 2’118.00 (bisher CHF 1’899.00).
7 Neukonstituierung Gemeinderat Amtsperiode 2026–2030 Die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2026 bis 2030 erfolgten am 8. März 2026 und sind rechtskräftig. Die neue Amtsperiode beginnt am 1. Juli 2026. Am Montagabend, 11. Mai 2026, fand die Konstituierung des Gemeinderates im Hinblick auf die neue Amtsperiode 2026 bis 2030 statt. Dabei wurden die neu gewählten Gemeinderäte Ivan Barca sowie Peter Spori begrüsst und die Ressortverantwortlichkeiten diskutiert und neu vergeben. Die gemeinderätlichen Ressorts werden mit Wirkung ab 1. Juli 2026 wie folgt verteilt: Präsidiales Rahel von Planta Stellvertretung Roland Hagenbucher Hochbau- und Liegenschaftenvorstand Roland Hagenbucher Stellvertretung Philipp Frei Infrastrukturvorstand (Tiefbau, Werke und Forst) Philipp Frei Stellvertretung Ivan Barca Finanz- und Sicherheitsvorstand Ivan Barca Stellvertretung Rahel von Planta Sozial- und Gesundheitsvorstand Peter Spori Stellvertretung Rahel von Planta Gemeinderat Roland Hagenbucher wurde zum 1. Vizepräsidenten und Gemeinderat Philipp Frei zum 2. Vizepräsidenten gewählt. Der Gemeinderat blickt auf eine konstruktive Zusammenarbeit und eine erfolgreiche Amtsdauer 2026 bis 2030 im Interesse der Gemeinde Oetwil an der Limmat. Oetwil an der Limmat, 12. Mai 2026 Der Gemeinderat
8 Gemeinderat Die Vorgeschichte dazu: Am letztjährigen Gemeinderatsausflug war es dem Bauvorstand Roland Hagenbucher nicht vergönnt, den auf der Speisekarte und als Spezialität des Hauses angepriesenen Kapaun zu bestellen. Dieser hätte vorbestellt werden müssen. So beschlossen wir an jenem schönen Sommerabend, dies im nächsten Jahr nachzuholen. Da jeder der aktuellen Gemeinderäte, wie auch der Ehemann der Gemeindepräsidentin, über ein eigenes Motorrad verfügt, wurden wir uns auch sehr schnell einig, wie wir das nächste Mal zu diesem schönen Restaurant hoch über dem Zugersee gelangen. Da im Juli der neu gewählte Gemeinderat mit der Legislatur startet, war es nur logisch, diesen Ausflug noch im Juni (wetterbedingt) durchzuführen. So trafen wir uns am Morgen des 6. Juni beim Gemeindehaus. Nach einer kurzen Begrüssung ging es schon los. Im Konvoi fuhren wir dem Zürichsee entlang bis nach Samstagern, wo wir uns eine kleine Kaffeepause gönnten. Gestärkt fuhren wir dann über Schindellegi, entlang des Sihlsees, hinauf auf die Ibergeregg. Da die Zeit drängte, fuhren wir direkt weiter Richtung Schwyz, hinauf nach Sattel, dem Ägerisee entlang und schliesslich wieder hinauf zu unserem eigentlichen Zielort, dem Restaurant Blasenberg auf dem Zugerberg. Gut verpflegt, vielleicht sogar etwas träge durch das feine Essen, schwangen wir uns dann nachmittags wieder auf unsere Motorräder und fuhren mit einigen bewusst gewählten Umwegen zurück nach Oetwil. Zu guter Letzt eine Anmerkung des Schreibenden: Der Gemeinderat von Oetwil ist eine sehr heterogene Gruppe: fünf Personen mit ganz verschiedenen beruflichen Hintergründen, charakterlich zum Teil vollständig verschieden und politisch vielfach nicht gleicher Meinung. Wir zoffen uns, diskutieren kontrovers, es kann auch zuweilen mal laut werden. Wir müssen nicht zwingend beste Freunde sein, respektieren uns jedoch gegenseitig. Am Ende jeder Sitzung trinken wir gemeinsam ein Bier und reden bewusst und hauptsächlich nur über private Dinge. Gerade deshalb sind auch gemeinsame unpolitische Aktivitäten wichtig. Dieser Ausflug war rein privat und hat den Steuerzahler selbstverständlich nichts gekostet. Für den Gemeinderat Philipp Frei Infrastrukturvorstand Motorradausflug des Gemeinderates 6. Juni 2026
9 Aus der Gemeinde Newsletter Das INFO online als FlippingMag auf der Gemeinde-Website Sie wollen stets gut informiert sein und wissen, was in der Gemeinde passiert? Oder keinen Event mehr verpassen? Wir halten Sie auf dem Laufenden. Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter auf unserer Gemeinde-Website. www.oetwil-limmat.ch Home > rechts «Wichtige Seiten» > Newsletter Das INFO ist auch als FlippingMag online auf unserer Website aufgeschaltet. Somit können Sie online Seite für Seite durchblättern. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Erkunden des neuen INFOs. www.oetwil-limmat.ch Home > Verwaltung > Publikationen > INFO
10 Aus der Gemeinde Fotowettbewerb Sie haben ein schönes Bild unseres Dorfes und möchten damit die Titelseite eines der nächsten INFO zieren? Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihre Bilder über unsere Website zur Verfügung stellen. Sie finden das Formular zum Hochladen unter www.oetwil-limmat.ch, auf der rechten Seite unter «Wichtige Seiten». Für jedes Gewinnerbild gibt es einen kleinen Preis.
11 Neue Betreuerin der Werkhofsammelstelle ab 1. Juni 2026 Personelles Seit 1. Juni 2026 nimmt Rosmarie Kaufmann, Oetwil an der Limmat, die Aufgabe als Betreuerin der Werkhofsammelstelle wahr. Sie tritt die Nachfolge von Monika Dubach an, die per Ende Mai 2026 aus dem Gemeindedienst ausgetreten ist. Rosmarie Kaufmann ist heute schon im Einsatz als Betreuerin Vermietung Liegenschaften. Sie wird jeweils stundenweise während der Öffnungszeiten der Sammelstelle im Einsatz stehen. Der Gemeinderat und das Verwaltungsteam heissen Rosmarie Kaufmann an dieser Stelle herzlich willkommen und wünschen ihr viel Freude und Erfolg.
12 3 1 2 So kommen Sie und Ihre Angehörigen gut durch die heissen Tage! Heisse Tage können Ihre Gesundheit beeinträchtigen. Besonders gefährdet sind ältere und (chronisch) kranke Menschen, Kleinkinder, Säuglinge und Schwangere. Drei goldene Regeln für Hitzetage Sofort handeln! Mögliche Hitzefolgen • Schwäche • Verwirrtheit • Schwindel • Kopfschmerzen • Muskelkrämpfe • Trockener Mund • Übelkeit • Erbrechen • Durchfall • Viel trinken • Körper kühlen • Schattigen/kühlen Ort aufsuchen • Sich hinlegen • Arzt/Ärztin oder 144 rufen! Viel trinken, leicht essen, Medikamente anpassen Körperliche Anstrengungen meiden Hitze fernhalten, Körper kühlen Herausgeber: Bundesamt für Gesundheit BAG im Rahmen der Informationsaktivitäten «Schutz bei Hitze». www.hitzewelle.ch © 2024. Vertrieb: www.bundespublikationen.admin.ch BBL- Bestellnummer: 311.301.d Bundesamt für Gesundheit BAG Bundesamt für Umwelt BAFU Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz Vorausschauend handeln: Beachten Sie die Hitzewarnungen von MeteoSchweiz Gehen Sie insbesondere die heisseste Tageszeit ruhig an und bleiben Sie im Schatten. Nehmen Sie nach dem Schwitzen salzhaltige Lebensmittel zu sich. Bedecken Sie die Haut mit Kleidung und tragen Sie regelmässig Sonnencrème auf, wenn Sie draussen sind. Schliessen Sie tagsüber die Fenster und halten Sie die Sonne fern, lüften Sie nachts und früh morgens. Kühlen Sie Ihren Körper, indem Sie kühl duschen, kalte Tücher auf Stirn und Nacken auflegen, kalte Fuss- und Handbäder nehmen. Tragen Sie luftige Kleidung aus natürlichen Materialien. Trinken Sie regelmässig (mind. 1.5 Liter pro Tag). Meiden Sie gesüsste und alkoholhaltige Getränke. Essen Sie wasserreiches Obst und Gemüse. Meiden Sie fettreiche und schwer verdauliche Nahrung. Sprechen Sie mit einer Fachperson über Ihre Ernährung. Klären Sie die Dosierung Ihrer Medikamente mit einer Fachperson ab. Abteilung Sicherheit
13 Zu viel Hitze ist gefährlich. Besonders für Personen ab 75 Jahren, Kranke, für Neugeborene und Kleinkinder und für schwangere Frauen. Hitze kann gefährlich sein So schützen Sie sich vor Hitze • Jemand hat über 40 Grad Fieber • Jemand redet wirr durcheinander • Jemand wird ohnmächtig Die Person soll: • viel trinken (falls ansprechbar) • den Körper abkühlen • an einem kühlen Ort ruhen Das ist ein Notfall Helfen Sie schnell! Herausgeber: Bundesamt für Gesundheit BAG www.hitzewelle.ch © 2026. Übersetzung Komptetenzzentrum Leichte Sprache (KLS) BBL-Bestellnummer: 311.303.d Im Schatten bleiben Nutzen Sie Sonnen-Creme, Hut und Sonnen-Brille. Wohnung kühl halten Schliessen Sie am Tag alle Fenster und Storen, lüften Sie nachts. Sport und Anstrengung vermeiden Vermeiden Sie mittags und nachmittags Sport und strenge Arbeiten. Bleiben Sie im Schatten oder in kühlen Räumen. Viel Wasser trinken Mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag oder Tee ohne Zucker. Vermeiden Sie Alkohol. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker Vielleicht müssen Sie wegen der Hitze Ihre Medikamente anpassen. Körper abkühlen Zum Beispiel mit einer Dusche oder einem Fuss-Bad. Rufen Sie die Notfall-Nummer 144 Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Gesundheit BAG
14 Abteilung Bau und Planung Gestalten Sie die Zukunft von Oetwil – Werden Sie Teil der Baukommission Möchten Sie aktiv an der baulichen Entwicklung unseres Dorfes mitwirken? Dann suchen wir genau Sie! Die Baukommission sucht noch ein weiteres Mitglied. Da wir jemanden mit einem baulichen oder architektonischen Fachhintergrund suchen, können Sie Ihre Expertise in Bereichen wie Planung, Architektur, Baustellenmanagement und nachhaltiger Bauweise einbringen. Ihre Ideen und Ihr Wissen sind gefragt, um die bauliche Entwicklung Oetwils zukunftsfähig und funktional zu gestalten. Was Sie mitbringen sollten: • Eine Verbundenheit mit Oetwil und Interesse an der Weiterentwicklung unserer Gemeinde • Einen baulichen oder architektonischen Hintergrund • Ein gutes Auge für Planung und Gestaltung im Bauwesen • Ein Interesse an nachhaltiger und funktionaler Architektur • Bereitschaft, sich in vier bis fünf Sitzungen pro Jahr einzubringen • Die Motivation, gemeinsam mit uns Bauprojekte zu realisieren Ihr Engagement wird honoriert: Neben einer Entschädigung in Form von Sitzungsgeldern erhalten Sie die Zufriedenheit, aktiv zu einem lebenswerten Oetwil beizutragen. Möchten Sie mehr erfahren oder sich direkt melden? Dann kontaktieren Sie uns unter Tel. 044 749 33 73 oder per Mail an bauverwaltung@oetwil-limmat.ch. Gestalten Sie mit uns die Zukunft von Oetwil – wir freuen uns auf Ihre Nachricht! Abteilung Bau und Planung Marcel Gerny
15 Versorgungssicherheit Trinkwasser In der letzten Ausgabe des INFO haben wir Sie über die Bedeutung des Trinkwassers, den empfohlenen privaten Notvorrat sowie den Notfalltreffpunkt informiert. Aufbauend auf diesen Informationen, möchten wir Sie nun vertieft über das Thema Trinkwasserversorgung in schweren Mangellagen, über die Not-TrinkwasserAbgabestellen in der Gemeinde Geroldswil sowie über eine grosse gemeinsame Notfallübung im September 2026 in der Gemeinde Geroldswil informieren. Die Trinkwasserversorgung im Limmattal Die Trinkwasserversorgung der Gemeinden Geroldswil, Oetwil an der Limmat und Weiningen erfolgt gemeinsam über die Gruppenwasserversorgung GOW. Diese stellt nun seit 75 Jahren die Wasserbeschaffung für das gesamte Verbandsgebiet sicher. Zu ihren Anlagen gehören unter anderem: • das Grundwasserpumpwerk Schanzen • die beiden Reservoire Moos (Geroldswil) und Guldiberg (Weiningen) • die grosskalibrigen Transportleitungen zwischen den Anlagen. Die Feinverteilung des Trinkwassers an die Bevölkerung erfolgt anschliessend über die jeweiligen gemeindeeigenen Verteilnetze der drei autonomen Wasserversorgungen. Jährlich werden für rund 13 000 Einwohnerinnen und Einwohner etwa 1,2 Millionen Kubikmeter Trinkwasser benötigt. Rund 90 Prozent dieses Trinkwassers stammen aus Grundwasser in Ufernähe der Limmat. Etwa die Hälfte wird durch das gruppeneigene Grundwasserpumpwerk Schanzen gefördert, die andere Hälfte durch das Pumpwerk Schönenwerd, welches zum Wasserwirtschaftsverband Limmattal (WVL) gehört. Die restlichen rund 10 Prozent werden durch Quellwassereinspeisungen der Gemeinden Oetwil a.d.L. und Weiningen gedeckt. Gemeinsames Notfall-Konzept statt Einzellösungen Grundsätzlich müsste jede Wasserversorgung über ein eigenes Konzept zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung in schweren Mangellagen verfügen. Aufgrund der engen technischen Vernetzung der drei gemeindeeigenen Wasserversorgungen und der zentralen Wasserbeschaffung über die GOW ist es jedoch kaum vorstellbar, dass nur eine einzelne Gemeinde von einer schweren Mangellage betroffen wäre. Aus diesem Grund wurde die Verantwortung für die Trinkwasserversorgung in schweren Mangellagen der Gruppenwasserversorgung GOW übertragen. Gemeinsam wurde ein umfassendes, über 200 Seiten starkes Notfallkonzept erarbeitet und von allen Verbandsgemeinden genehmigt. Dieses Konzept behandelt eine Vielzahl denkbarer Szenarien, von technischen Störungen über Naturereignisse bis hin zu ausserordentlichen Lagen wie Sabotage oder anderen sicherheitsrelevanten Ereignissen. Unter einer schweren Mangellage versteht man eine Situation, in der die normale Versorgung mit Trinkwasser erheblich gefährdet, stark eingeschränkt oder gar verunmöglicht ist. Was passiert bei einer schweren Störung? Kommt es zu einer grösseren Störung oder zu einem längeren Unterbruch der Trinkwasserversorgung, beispielsweise infolge eines starken Erdbebens, tritt die Gemeindeführungsorganisation (GFO) in Aktion. Die Umsetzung des umfassenden Notfallkonzepts benötigt jedoch Zeit. Deshalb gilt ein zentraler Grundsatz: In den ersten drei Tagen ist die Bevölkerung selbst verantwortlich. In dieser Phase kommt der empfohlene private Notvorrat zum Einsatz. Pro Person werden mindestens 9 Liter Trinkwasser empfohlen. Dieses Wasser dient in erster Linie dem Trinken und der notwendigsten Nahrungszubereitung. Trinkwasserversorgung in schweren Mangellagen
16 Abteilung Bau und Planung Abgabestellenplan der Gemeinden im Gebiet der GOW Zisternenfahrzeug des Vertragspartners Sobald absehbar ist, dass die Trinkwasserversorgung länger als drei Tage unterbrochen bleibt, werden zusätzlich die Notfalltreffpunkte aktiviert. Dort erhalten Sie aktuelle Informationen zur Lage, konkrete Handlungsempfehlungen sowie Antworten auf Fragen aus der Bevölkerung. Not-Trinkwasser-Abgabe ab dem vierten Tag Ab dem vierten Tag nach Ausfall der regulären Versorgung richtet die Gruppenwasserversorgung GOW in Zusammenarbeit mit den GFO Not-Trinkwasser-Abgabestellen ein. An diesen Stellen kann die Bevölkerung 4 Liter Trinkwasser pro Person und Tag beziehen (sogenanntes Holprinzip). Damit dieser Bezug reibungslos funktioniert, ist es wichtig, dass jede Person über geeignete, saubere Gefässe für den Transport und die Lagerung von Trinkwasser verfügt. Um eine gleichmässige Verteilung zu gewährleisten und lange Wartezeiten zu vermeiden, wurden im gesamten Verbandsgebiet acht Abgabestellen definiert. Die Bevölkerung wird im Notfall gebeten, möglichst die dem Wohnort nächstgelegene Abgabestelle zu nutzen. Not-Trinkwasser-Abgabestellen in Oetwil Für die Gemeinde Oetwil stehen folgende Abgabestellen zur Verfügung: • OEW 1: Vorplatz Gemeindehaus, Schmittenstrasse • OEW 2: Vorplatz Schule, Schulstrasse Wasserabgabe – verschiedene technische Möglichkeiten Je nach Ausmass der Störung wird das Trinkwasser an den Abgabestellen unterschiedlich bereitgestellt. Kann ein Teil des Leitungsnetzes weiterhin betrieben werden, erfolgt die Einspeisung direkt über bestehende Hydranten. Ist dies nicht mehr möglich, kommen Lebensmittel-Tanklastwagen zum Einsatz. Für solche Situationen verfügt die GOW über entsprechende Vorhalteverträge mit Tanklastwagen, welche die Abgabestellen regelmässig anfahren und mit Trinkwasser versorgen. Die Bevölkerung wird im Ereignisfall per Flugblatt informiert, an welcher Abgabestelle und zu welchen Zeiten Trinkwasser bezogen werden kann. Notfallübung vom 12. September 2026 «Papier nimmt vieles an» – ein umfangreiches Notfallkonzept ist wichtig, doch erst die praktische Anwen-
17 Wasserabgabebatterien dung zeigt, ob Abläufe funktionieren. Aus diesem Grund wird am Samstag, 12. September 2026, eine grossangelegte Wassernotfallübung durchgeführt. Übungsszenario Für die Übung wird angenommen, dass ein starkes Erdbeben das Grundwasserpumpwerk Schanzen sowie grosse Teile der Transport- und Verteilinfrastruktur beschädigt hat. Eine reguläre Trinkwasserversorgung ist nicht mehr möglich, sodass die Bevölkerung ausschliesslich über Tanklastwagen mit Trinkwasser versorgt werden muss. Ziele der Übung Mit der Übung sollen insbesondere folgende Punkte überprüft werden: • Berechnete Wassermengen pro Einwohnerin und Einwohner • Organisation und Aufbau der Abgabestellen • Anzahl Zapfstellen und Abfertigungskapazität • Kommunikation zwischen GFO, Feuerwehr, Zivilschutz, Kanton und Bevölkerung • Aufschluss über allfällige Optimierungen im Notfallkonzept. Übungsorganisation Die Projektleitung liegt bei Brunnenmeister Beat Amsler. Im Projektteam wirken unter anderen Sicherheitsvorstand Christoph Müller und der Abteilungsleiter Bau und Infrastruktur Marco Kühn mit. Unterstützt wird die Übung durch den Zivilschutz, die Feuerwehr, die Kantonspolizei Zürich, die Polizei rechtes Limmattal sowie das kantonale Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL). Die Bevölkerung ist eingeladen, mitzumachen.
18 Abteilung Bau und Planung Wasserabgabebatterien Die Übung besteht aus einem internen Kommando- und einem öffentlichen Teil. Im zweiten Teil sind Sie als Bevölkerung aller drei Gruppenwasserverbandsgemeinden Geroldswil, Oetwil a.d.L. und Weiningen ausdrücklich eingeladen, mitzuwirken. Samstag, 12. September 2026, 10.00–14.00 Uhr. Kommen Sie mit der Familie, Nachbarn oder Bekannten vorbei – bitte mit einem eigenen Gefäss für den Wasserbezug. Stellen Sie sich an, beziehen Sie Trinkwasser und helfen Sie mit, wertvolle Erkenntnisse für den Ernstfall zu gewinnen. Und sollte das Anstehen zu lange dauern, finden gleichzeitig eine Ausstellung und Materialshow des Zivilschutzes, ein Feuerwehr-Kindertag, Informationen zum Notfall-Treffpunkt usw. statt. Dieses Rahmenprogramm wird mit einem Dankeschön garniert: Die Feuerwehr sorgt für die Verpflegung. Jede Person, die Wasser bezieht, erhält einen Gutschein für den Verpflegungsstand. Abteilung Bau und Planung Marcel Gerny
19 Oetwiler Förderprogramm für Solarspeicher Eine Solarstromanlage produziert vor allem mittags und nachmittags Strom, wenn die Sonne scheint. Ein Batteriespeicher kann den überschüssigen Solarstrom, den Sie nicht sofort verbrauchen, speichern und später bereitstellen. So haben Sie abends oder morgens, wenn der Strombedarf höher ist und keine Sonne scheint, ausreichend Energie zur Verfügung. Dadurch können Sie den Eigenverbrauch Ihres Stroms verdoppeln, was Ihre Stromkosten weiter senkt. Gleichzeitig tragen Sie zur optimaleren Stromverteilung bei, wenn die Sonne nicht scheint. Batteriespeicher sind jedoch teuer und werden bei Solaranlagen oft weggelassen, da sie die Investitionskosten erhöhen. Zudem wurden Batteriespeicher bisher nicht finanziell gefördert. Der Gemeinderat von Oetwil an der Limmat ist jedoch von der Nützlichkeit dieser Speicher überzeugt und hat daher im Rahmen seiner Energiestrategie beschlossen, ein kommunales Förderprogramm für PV-Solarspeicher einzuführen. Dieses Programm trat am 1. Mai 2023 in Kraft. Zu diesem Zweck wurde ein entsprechender Betrag im Budget vorgesehen. Mit den Mitteln des Energiefonds wird der Neubau von Speichern für erneuerbare Energien ab einer Mindestgrösse von 8 kWh gefördert. Der Förderbeitrag beträgt CHF 400.– pro kWh Nutzungskapazität und maximal CHF 7200.– pro Hauptanschluss. Der Gemeinderat plant, diese Beiträge auch in den kommenden Jahren bereitzustellen. Das Energiefondsreglement und das Gesuchformular für die Förderung neuer Batteriespeicher für erneuerbare Energie können auf der Website der Gemeinde Oetwil an der Limmat im Online-Schalter der Abteilung Bau und Planung heruntergeladen werden. Die Anträge können direkt bei der Abteilung Bau und Planung oder per E-Mail an bauverwaltung@oetwil-limmat.ch eingereicht werden. Nutzen Sie diese Gelegenheit! Abteilung Bau und Planung Marcel Gerny PV Anlage AX Wechselrichter Energiespeicher (Akku) Verbraucher Stromzähler Öffentliches Netz
20 Abteilung Bau und Planung Pflanzenrückschnitt an Hecken, Sträuchern und Bäumen Damit die Verkehrssicherheit in Oetwil an der Limmat gewährleistet werden kann, müssen Äste und Gebüsche, welche die Sicht behindern, laufend entfernt werden. Eigentümer von Grundstücken an öffentlichen Strassen, Fusswegen und Plätzen sind dazu verpflichtet, ihre Bäume, Sträucher, Hecken und Einfriedungen, welche in den Strassen- beziehungsweise den Wegraum ragen, zurückzustutzen. Bitte beachten Sie beim Zurückschneiden die folgenden Vorschriften: • Seitlich hat der Rückschnitt bis auf die Grundstücksgrenze zu erfolgen. • Über Strassen muss der Fahrraum bis auf eine Höhe von mindestens 4,50 m freigehalten werden. • Über Fusswegen und Trottoirs muss die lichte Höhe mindestens 2,50 m betragen. • Strassenlampen, Verkehrssignaltafeln und Strassennamensschilder dürfen nicht überwachsen sein. • Im Sichtbereich von Einmündungen, Ausfahrten und Kurven innenseitig dürfen Pflanzen nicht höher als 80 cm werden. Diese Lichtraumprofile sind durch die Grundeigentümer dauernd freizuhalten. Die gesetzliche Grundlage findet sich in der kantonalen Strassenabstandsverordnung (§§ 16 und 17). Das nachfolgende Symbolbild gibt die massgebend einzuhaltenden Vorschriften bildlich wieder. Wir danken Ihnen für die aktive Unterstützung im Interesse der Verkehrssicherheit. Abteilung Bau und Planung Marcel Gerny
21 Abteilung Infrastruktur Japankäfer – Gefahr für Pflanzen und Grünflächen Der invasive Japankäfer breitet sich in der Schweiz zunehmend aus und beschäftigt auch die Gemeinden im Kanton Zürich. Obwohl in Oetwil an der Limmat bislang kein Befallsherd bekannt ist, verfolgen der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung die Situation aufmerksam. Besonders seit dem ersten grösseren Auftreten des Schädlings in Kloten im Jahr 2023 gilt erhöhte Wachsamkeit im gesamten Grossraum Zürich. Der Japankäfer stammt ursprünglich aus Japan und zählt heute zu den gefährlichsten invasiven Pflanzenschädlingen Europas. Er befällt über 400 Pflanzenarten, darunter Obstbäume, Weinreben, Rosen, Mais sowie zahlreiche Laub- und Zierpflanzen. Die erwachsenen Käfer fressen Blätter, Blüten und Früchte, während die Larven die Graswurzeln im Boden schädigen. Dadurch können Rasenflächen im grossen Umfang absterben. Charakteristisch für den Japankäfer sind sein metallisch grün schimmernder Körper, kupferbraune Flügeldecken und kleine weisse Haarbüschel entlang des Hinterleibs. Der Käfer wird etwa 10 bis 12 Millimeter gross und kann leicht mit einheimischen Arten wie dem Gartenlaubkäfer verwechselt werden. Im Kanton Zürich konzentriert sich der bisherige Befall vor allem auf die Region Kloten. Dort gelten teilweise strenge Massnahmen wie Bewässerungsverbote für Grünflächen oder Einschränkungen beim Transport von Grüngut. Ziel ist es, eine weitere Ausbreitung des Schädlings zu verhindern und die Population möglichst vollständig zu tilgen. Auch für die Bevölkerung in Oetwil an der Limmat ist Aufmerksamkeit wichtig. Wer einen verdächtigen Käfer entdeckt, sollte diesen möglichst einfangen, fotografieren und den Fund der zuständigen Stelle (japankaefer@strickhof.ch) melden. Der Kanton Zürich empfiehlt, gefundene Käfer in einem verschlossenen Behälter einzufrieren und anschliessend mit Foto und Fundortangabe an die Fachstelle zu senden. Die Behörden warnen davor, die Gefahr zu unterschätzen. Der Japankäfer kann erhebliche Schäden in Landwirtschaft, Gartenbau und öffentlichen Grünanlagen verursachen. Fachleute gehen davon aus, dass die wirtschaftlichen Schäden in der Schweiz langfristig mehrere hundert Millionen Franken pro Jahr erreichen könnten, falls sich der Schädling dauerhaft etabliert. Weitere Informationen stellen der Kanton Zürich sowie das Bundesamt für Landwirtschaft zur Verfügung. Für den Gemeinderat Infrastrukturvorstand Philipp Frei
22 Abteilung Infrastruktur Reinigung der Limmat mit den Abfalltauchern 11. Juli 2026 Die Schweiz ist berühmt für ihre sauberen Landschaften und kristallklaren Seen. Doch der erste Postkarteneindruck täuscht: Die Verschmutzung von Seen und Flüssen nimmt immer mehr zu. Der auf dem Grund liegende, für die meisten unsichtbare Zivilisationsmüll stellt für das Ökosystem eine erhebliche Belastung dar. Der Verein der Abfalltaucher Schweiz nimmt sich dieses Problems an und reinigt in gezielten Aktionen bestimmte Uferabschnitte, Seen- und Flussbecken. Die Abfalltaucher werden hierbei jeweils von lokalen Freiwilligen unterstützt. Am 7. September 2024 nahmen rund 50 Freiwillige von Oetwil zusammen mit den Abfalltauchern in einer Clean-Up-Aktion für eine saubere Limmat teil. Rund 2,5 Tonnen Abfall konnten aus der Limmat geborgen werden. Bei dieser Gelegenheit wurde angekündigt, dass diese Aktion in etwa anderthalb Jahren wiederholt werde. Am 11. Juli dieses Jahres wird es nun so weit sein. Es ist geplant, die Limmat und ihr Ufer von Oetwil bis mindestens zur Eisenbrücke bei Killwangen zu säubern. Die Abfalltaucher freuen sich, wenn sie mit Booten für die Arbeit auf der Limmat, Bootsführern und Helfern an Land unterstützt werden. Die Aufgabe der Helferinnen und Helfer besteht darin, den von den Booten angelandeten Unrat entgegenzunehmen und zur Mulde zu bringen. Tagesablauf 7.30 Eintreffen des Staffs 8.30 Besammlung der Teilnehmer 9.00 Begrüssung und Briefing 9.45 Beginn des ersten Tauchgangs 11.30 Mittagessen 13.00 Beginn des zweiten Tauchgangs 14.30 Retablieren 15.00 Gemeinsames Aufräumen 16.00 Ende Für die Freiwilligen wird ein Halbtrocken- oder Nassanzug empfohlen. Schnitthandschuhe, Netze für den gesammelten Abfall und Hebesäcke werden zur Verfügung gestellt. Vor Ort wird ein WC (ToiToi) vorhanden sein. Treffpunkt ist der Parkplatz Oetwil am Limmatuferweg. Für die Verpflegung der Bootsführer, Helferinnen und Helfer ist gesorgt. Wer als Nicht-Mitglied teilnehmen möchte, meldet sich bei Matthias Ardizzon praesi@abfalltaucher.ch. Weitere Infos finden Sie direkt auf der Website: www.abfalltaucher.ch Organisator Stefan Murawski 076 730 10 00 stefan.murawski@abfalltaucher.ch
23 10 mm Hinterleib hauptsächlich gelb Braun-roter Rumpf Braune Beine Nicht verwechseln mit der einheimischen Hornisse (Vespa crabro). Sie ist ein Nützling. Nesteingang unten Nest an geschützer Stelle Im Flug: deutlich gelber Hinterleib Asiatische Hornisse – bei Verdacht melden Kanton Zürich Baudirektion Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft www.asiatischehornisse.ch Helfen Sie mit, die Verbreitung der Asiatischen Hornisse zu verhindern, und melden Sie Sichtungen mit Foto und Ortsangabe unter: 10 mm Gelbe Enden der Beine Schwarzer Kopf und organgefarbenes Gesicht Schwarzer Rumpf Nesteingang seitlich Nest birnenförmig, hängt im Freien in hohen Bäumen Asiatische Hornisse (Vespa velutina) Im Flug: generell schwarzes Insekt Hinterleib hauptsächlich schwarz Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) stammt aus Südostasien. Sie hat bei uns kaum natürliche Feinde und kann sich deshalb stark vermehren. Die Asiatische Hornisse ist zudem sehr gefrässig und jagt einheimische Insekten wie Bienen, Wespen oder Fliegen. Des- halb gefährdet sie die Biodiversität. Die Europäische Hornisse (Vespa crabro) hingegen ist einheimisch und trägt als Teil unseres Ökosystems aktiv zu einem Gleichgewicht in der Natur bei.
24 Abteilung Soziales und Gesundheit SVA Zürich: «riva» für Jugendliche, die Unterstützung brauchen Schwierigkeiten in der Sekundarschule? In der Sekundarschule ist die Berufswahl ein zentrales Thema. Wer gute Schulnoten hat, ist im Vorteil. Mit dem Leistungsdruck steigt die psychische Belastung. Damit können nicht alle Jugendlichen gleich gut umgehen. Wie erkennen Lehrpersonen und Eltern gesundheitliche Probleme frühzeitig? Sie sind besorgt, dass es mit der Lehrstellensuche nicht funktioniert. Ihre Tochter oder ihr Sohn besucht die Sekundarschule im Kanton Zürich. Die Schulnoten sind seit Monaten alarmierend und das Verhalten hat sich stark verändert. Welche Beobachtungen machen Sie als Eltern bei der Tochter oder beim Sohn? • Bringt seit Monaten viel schlechtere oder stark schwankende Schulnoten nach Hause • Die schulischen Probleme haben schon in der Primarschule angefangen • Eine angeborene Behinderung oder Erkrankung belastet Berufswahl und Lehre • Die Tochter, der Sohn hat eine Lese- oder Rechenschwäche • Ist hyperaktiv, hat ein ADHS • Bleibt häufig allein im Zimmer, zeigt starke Rückzugstendenzen • Kommt nach der Schule kaum mehr nach Hause • Schlafstörungen. Schläft spät und kommt dafür am Morgen kaum aus dem Bett • Reagiert viel aggressiver oder viel passiver als früher • Spricht kaum noch mit Ihnen als Mutter, als Vater • Kifft regelmässig, trinkt Alkohol • Das Essverhalten hat sich verändert: übermässig viel oder extrem wenig • Es gibt Hinweise für Selbstverletzungen • Sie werden als Eltern auf das veränderte Verhalten in Schule und Freizeit angesprochen Schwierigkeiten in der Lehre? Nach der obligatorischen Schulzeit freuen sich die meisten Jugendlichen auf den Lehrbeginn. Sie tauchen in die Arbeitswelt ein und besuchen die Berufsschule. Der Change ist riesig. Doch trotz gutem Start kann es zu einer Krise kommen. Wie erkennen Berufsbildende und Eltern psychische Belastungen? Als Eltern liegt Ihnen der erfolgreiche Lehrabschluss ganz besonders am Herzen. Reagieren Sie deshalb frühzeitig, wenn Probleme auftreten. • Der anfängliche Elan ist weg. Ihre Tochter, Ihr Sohn ist am Abend häufig völlig erschöpft • Kommt häufig sehr spät oder gar nicht nach Hause • Das Aufstehen am Morgen fällt schwer • Schläft praktisch das ganze Wochenende durch • Hat keine Lust, mit Ihnen über die Lehre zu sprechen • Schimpft über die Lehre, will sie abbrechen • Wirkt verzweifelt • Hat sich seit Lehrbeginn stark zurückgezogen • Geht Anforderungen möglichst aus dem Weg • Sie haben den Eindruck, dass Ihre Tochter, ihr Sohn überfordert ist Damit die Schule und der Start ins Berufsleben gelingt, hat die SVA Zürich mit dem Programm «riva» für Jugendliche, welche aus gesundheitlichen Gründen mehr Unterstützung brauchen, eine tolle Plattform errichtet. Auf «riva» finden Sie hilfreiche Checklisten und Tipps, um Jugendliche entsprechend zu begleiten. Probieren Sie es aus! Abteilung Soziales und Gesundheit Sandra Litscher
25 Immer an deiner Seite: in schweren und in guten Zeiten. SEXUALITÄT MEDIKAMENTE VORURTEILE WEBPROFI « Tatsache? Vorurteil? Kann ich sie unterscheiden? » Vorurteile zu verstehen hilft, mit ihnen umzugehen. « Surfst du wie die Profis oder wirst du manipuliert? » Zu verstehen, was im Netz vor sich geht, macht dich stark. « Ich habe Fragen zu Sex, Körper und Beziehung. » Liebe, erogene Zonen, Verhütung, Krankheiten... « Medikamente können Leben retten. » Falsch eingenommen bergen sie jedoch grosse Risiken. Seit 26 Jahren online. Feuer und Flamme für deine Gesundheit SPORT STRESS ZIGARETTEN YOUNG CARERS « Ich betreue eine Person, die mir nahe steht. » Auch deine Bedürfnisse zählen: Vergiss sie nicht. « Sport ist meine Superkraft. Welche Sportart passt zu mir? » Mit dem Kompass zum Sport, der dich begeistert. « Ich bin stärker als die Sucht. Wie befreie ich mich? » Motivation, Planung, Handeln, aus der Erfahrung lernen... « Gestresst? Gelangweilt? Schlecht gelaunt? » Jugendliche und Profis erklären, wie sie Stress meistern. Suchtprävention Bezirke Affoltern und Dietikon Die Präventionsplattform www.feel-ok.ch Wenn sich Jugendliche heute über Themen wie Gefühle, Stress, Sucht oder Medien informieren möchten, stossen sie im Internet auf viele unterschiedliche Informationen. Doch welchen Seiten kann man wirklich vertrauen? Soll man ChatGPT oder Google fragen, ob Vapes gefährlich sind, oder lieber auf TikTok schauen, was der Lieblings-Influencer empfiehlt? Hier kommt «feel-ok» ins Spiel. Die Plattform bietet Jugendlichen seit 26 Jahren verlässliche, evidenzbasierte Inhalte aus fundierten Quellen zu vielen Jugendthemen, die laufend aktualisiert werden. Auf der Themenseite «Nikotin» erfahren sie beispielsweise, welche Auswirkungen Nikotin auf den Körper hat. Ergänzend gibt es Quiz, Tests, Videos und kleine Challenges, die Anregungen geben, über den eigenen Umgang mit Nikotin nachzudenken. Wer konkrete Fragen hat, kann den sicheren KI-Chatbot FLOKI befragen. «feel-ok» ist kostenlos, benötigt kein Login und sammelt keine persönlichen Daten. Die Plattform richtet sich an Jugendliche ab 12 Jahren, bietet aber auch Eltern, Lehrpersonen und Fachpersonen hilfreiche Tipps. Wer neugierig ist, kann die Plattform einfach entdecken und sich digital durch die Welt der Jugendthemen begleiten lassen. Möchten Sie über Präventionsthemen auf dem Laufenden bleiben? Das frühere Magazin «laut & leise» erscheint seit letztem Jahr in einem neuen Look und unter dem Namen «stark». Das Magazin der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich wird zweimal jährlich publiziert. Es beleuchtet aktuelle Themen, stellt Angebote vor und gibt konkrete Tipps rund um das Thema Suchtprävention. Es kann kostenlos abonniert werden. Die Ausgaben des vergangenen Jahres widmeten sich den Themen «Nikotin» und «Verhaltenssüchte». In der ersten Ausgabe dieses Jahres wird das Thema «Frühe Kindheit» im Fokus stehen. Bei Interesse können Sie das Magazin gerne kostenlos abonnieren oder als PDF herunterladen. Die Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich Neuer Auftritt: Magazin «stark»
26 Fahrdienst Refresher Erste-Hilfe-Kurs in der Gemeindescheune im März In regelmässigen Abständen erhalten unsere Fahrerinnen und Fahrer eine bedarfsorientierte, spezielle Weiterbildung. Dieses Mal wurde diese Auffrischung vom Samariterverband des Kantons Zürich durchgeführt. Im Individualkurs «Erste Hilfe» hat uns Frau Brigitte Murmann sehr engagiert und kompetent bei den Themen «Verhalten bei Notfällen», «Alarmierung», «Bewusstseinsstörungen», «Bewusstlosen-Lagerung», «Wie vom Boden aufstehen» und weiteren auf den neuesten Wissensstand gebracht. Unsere Fahrerinnen und Fahrer fühlen sich durch diese Weiterbildung gestärkt und sicherer im Umgang mit unseren Fahrgästen. Der Gemeinde Oetwil danken wir herzlich für die Finanzierung des Kurses. Wir raten Ihnen, Ihre Termine so früh wie möglich unserer Koordinatorin, Frau Yvonne Dittli, mitzuteilen. Sie ist von 8 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr unter Tel. 079 461 66 39 erreichbar. Bitte sehen Sie von direkten Terminabsprachen mit einzelnen Fahrern ab. Wird eine Fahrt angemeldet, aber der Fahrgast erscheint ohne Angabe von Gründen nicht, muss das Fahrgeld trotzdem entrichtet werden. Wir danken für Ihr Verständnis. Wir freuen uns, weiterhin für Sie und mit Ihnen unterwegs zu sein. Präsidentin Gaby Winiger
27 OK Gemeindeanlässe Senioren Wir suchen Sie! Sie sind: • Stolz auf Ihren Wohnort Oetwil • Überzeugt, dass Anlässe für Seniorinnen und Senioren wichtig sind • Ein Organisationstalent und bringen etwas Zeit mit • Gerne Teil eines Teams • Begeistert, drei Anlässe im Jahr mitzugestalten Entschädigt werden Sie mit Sitzungsgeldern und zufriedenen Teilnehmern. Sie wollen weitere Auskünfte? Dann melden Sie sich gerne bei mir per Mail an rahel.vonplanta@oetwil-limmat.ch. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme. Gemeindepräsidentin Rahel von Planta Das OK Gemeindeanlässe Senioren sucht per Ende 2026 zwei neue Mitglieder Zu viert organisieren Sie folgende Anlässe: • Fahrt ins Blaue • Feier der Jubilare • Seniorenweihnacht
28 Feuerwehr-Zweckverband Geroldswil-Oetwil an der Limmat Im März fand die regionale Kaderübung für die Unteroffiziere statt. An dieser Übung nahmen alle Feuerwehren des Bezirks Dietikon teil. Ebenfalls kamen einige Unteroffiziere von der Betriebsfeuerwehr Universitätsspital Zürich und Betriebsfeuerwehr Sika dazu. Diese sind ebenfalls im Feuerwehr Bezirksverband Zürich und Dietikon angeschlossen. Diese Veranstaltung wird vom Verband finanziert und findet einmal jährlich bei einer lokalen Feuerwehr im Bezirk statt. Dieses Jahr wurde der Hauptfokus auf Rettungen gelegt. Zusätzlich fand noch eine Ausbildungssequenz im Zusammenhang mit der Lektionsgestaltung statt. Die 68 Teilnehmer waren auf acht Gruppen aufgeteilt und es gab vier Themen. Zwei von diesen wurden doppelt geführt, damit die Gruppen nicht zu gross wurden und somit alle profitieren konnten. Grosstierrettung Beim Posten «Grosstierrettung» wurde die Gruppe aufgeteilt. Eine Hälfte der Gruppe durfte von den Kollegen vom Grosstierrettungsdienst Informationen rund um die Grosstierrettung erhalten. Dazu gehörte auch die Besichtigung des Rettungswagens (LKW) und desRegionale Kaderübung 2026 sen Funktionen. Ebenfalls haben wir erfahren, wie der Grosstierrettungsdienst aufgestellt ist und was wir bei einem Einsatz von ihm erwarten können. Die andere Hälfte erhielt bei der Pferdepension Haug Informationen über das Verhalten von Pferden und wie man diese am besten retten kann. Hier durften einige von uns den Pferden das Halfter anlegen und diese im gesicherten Bereich herumführen. Dies war eine sehr spannende Erfahrung, welche auch den Pferden Spass gemacht hat, da diese jeweils «geknuddelt» wurden und ein Leckerli bekommen haben. Tiefenrettung mit Schleifkorbtrage Bei diesem Posten kamen einige ins Schwitzen. Es ging darum, abgestürzte Personen an einem Steilhang mit einer Schleifkorbtrage zu retten. Natürlich musste für die Angehörigen der Feuerwehr (AdF), welche die Rettung durchführen, zuerst eine Sicherung aufgebaut werden. Diese mussten mit der Schleifkorbtrage gesichert zum Patienten vordringen. Sobald der Patient auf der Schleifkorbtrage lag, musste diese mit Muskelkraft hochgezogen werden. Dies ist auch mit Rollen und Lastverteilung eine schweisstreibende Angelegenheit. Personenrettung mit der ADL Im Gegensatz zur Tiefenrettung war diese Lektion weniger anstrengend. Mit der Autodrehleiter (ADL) musste eine Person, welche ebenfalls in einer Schleifkorbtrage war, gerettet werden. Diese Rettungsart kommt meistens bei Tiefenrettungen oder Rettungen auf Baustellen zum Einsatz. Nicht jede Feuerwehr hat eine ADL. Darum ist es wichtig, dass die Feuerwehren, welche keine haben, die Einsatzmöglichkeiten der ADL kennen. So können sie bereits vor der Ankunft der ADL Vorbereitungen treffen. Ebenfalls geht es darum, Grundkenntnisse zu erlangen, was man von einer ADL erwarten kann und wie die Crew zu unterstützen ist. So konnten die AdF ohne Drehleiter die Patienten bei der Rettung begleiten und ebenfalls Höhenluft schnuppern. Umgang mit Pferden
29 FEUERWEHR-ZWECKVERBAND Möchtest du auch zu der Feuerwehrfamilie gehören? Dann melde dich beim Kommandanten Michal Felt, Tel. 079 513 51 99 oder fw.geroldswil-oetwil@gmx.ch Gestalten einer Lektion Das Zielpublikum der regionalen Kaderübung waren Unteroffiziere und Anwärter. Somit ist jedem klar, wie eine Lektion aufgebaut ist und auch erfolgreich durchgeführt werden kann. Es ging hauptsächlich um Repetition, aber auch um den Austausch im Bezirk. Auch wenn jede Feuerwehr das gleiche Ziel verfolgt, ist die Gestaltung einer Lektion doch überall anders. Jeder Teilnehmer hat ein Programm seiner Feuerwehr mitgebracht. So konnte innerhalb der Gruppe ein Austausch stattfinden. Ebenfalls tauschten sich die Teilnehmenden untereinander über die Schwierigkeiten aus und besprachen sie. Gestaltung einer Lektion Hochziehen der Schleifkorbtrage Personenrettung mit der ADL Regionaler Austausch Nebst dem Austausch von Ideen in der Lektionsgestaltung, stand auch ein genereller Austausch untereinander im Vordergrund. Die Gruppen wurden so gemischt, dass die Teilnehmer der jeweiligen Feuerwehr wenn möglich nicht in derselben Gruppe waren. So war dieser Samstagvormittag auch eine Plattform, um sich kennen zu lernen und zusammenzuarbeiten, was bei einem zukünftigen gemeinsamen Einsatz oder Kurs ein Vorteil ist. Eine einfache Art und Weise, neue Kontakte zu knüpfen oder bestehende zu pflegen. Feuerwehrkommandant Michal Felt
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