Oetwil INFO 4/25

1 INFO 4/25

2 Vereine 39 Pro Senectute 40 Verein GP-Oetwil a/L 41 Kellerfest Verein Oetwil a.d.L. 42 Seniorenrat 44 Seniorenclub 46 Turnverein Oetwil-Geroldswil 50 Heimetchor Limmiggruess 52 Tennis Club Oetwil-Limmat 54 Regionale 2025 56 Kreismusik Limmattal 57 Bibliothek Kirche 60 Regio-Gottesdienst an Silvester 60 Neujahrsapéro 61 Gospelkonzerte in Weiningen 62 Theater in Unterengstringen 63 Agenda Politik 66 FDP 67 SVP 68 Grüne Impressum Herausgeberin: Gemeinde Oetwil an der Limmat, Alte Landstrasse 7, 8955 Oetwil an der Limmat, 044 749 33 66, www.oetwil-limmat.ch Adresse der Redaktion: Redaktion Info, Alte Landstrasse 7, 8955 Oetwil an der Limmat, redaktion@oetwil-limmat.ch Druck: Rüegg Media AG Gestaltung / Layout / Produktion: RTK Medientechnik AG Redaktionsschluss 2026: 26. Februar 2026, 4. Juni 2026, 3. September 2026 und 19. November 2026 Fotowettbewerb-Cover Dieser Wettbewerb ist unbefristet. Er ermöglicht, schöne Ecken vom bekannten und unbekannten Oetwil im Wandel der Jahreszeiten abzubilden. Titelbild «Morgenstimmung am Limmatufer» von Mirjam Tiefenbacher Gemeinde 3 Vorwort 4 Aus den Verhandlungen des Gemeinderates 6 Dienstleistungen über die Feiertage 7 N ewsletter und das INFO online 8 Fotowettbewerb 9 Personelles 10 Wahl- und Abstimmungsplakate 12 Knabenschiessen: Beste Oetwiler Schützen 13 Pflanzenrückschnitt 14 Neobiota: Chinesische Palme 16 Perspektive auf die Staudenrabatte 18 T rockensteinmauern und neue Bänkli 20 Erfolgreicher Clean-Up-Day 2025 21 eBaugesuche 22 Mitteilungen der Steuerabteilung 23 Schweizer Sozialversicherungen: Wichtigste Neuerungen 2026 24 Seniorenzentrum Im Morgen: Planungsstand 25 S pitex rechtes Limmattal 26 Fahrdienst 27 MOJUGA 28 Feuerwehr 30 Betriebsführung Lindt Home of Chocolate 31 Jubilarenanlass 33 Moschtete 34 Gesundheitstag 2025 35 Weindegustation Region Piemont 36 Neujahrs-Apero 37 KUKO Programm 2026 38 Supad: Online-Veranstaltungen 46 20 14 31

3 Vorwort Sie hat uns wieder, die schöne vorweihnachtliche Zeit mit den Weihnachtsmärkten, dem Glühwein und den magischen Lichtern im Dunkeln. Ich hoffe, Sie besuchen auch unsere ebenso schönen und musikalischen Adventssonntage auf dem Dorfplatz, jeweils um 17 Uhr beim schönsten Christbaum im Limmattal. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung verwöhnen Sie mit warmen Getränken und Guetzli, die Gemeinderäte freuen sich auf Ihre Teilnahme und den Austausch mit Ihnen. Gerne bleibe ich thematisch noch etwas bei der Gemeindeverwaltung. Über die personellen Veränderungen informieren wir Sie immer im INFO. Je weniger wir darüber zu schreiben haben, umso stabiler ist der Bestand bei unserem Personal. In jüngster Vergangenheit gab es ein paar Wechsel und es gibt aktuell auch eine MutterschaftsAbsenz. Umso mehr freue ich mich, dass nach zum Teil längerer Suche die Stellen in der Abteilung Bau und Planung sowie in der Steuerabteilung mit geeigneten Personen besetzt werden konnten und wir ein tolles Verwaltungsteam haben. Das ist nicht zuletzt das Verdienst unseres Gemeindeschreibers Raffaele Briamonte, der sich sehr für unsere Gemeinde einsetzt und dafür besorgt ist, dass der Teamspirit stimmt. Das sei an dieser Stelle auch mal lobend erwähnt und absolut geschätzt – danke, Raffi! Was bewegt uns und letzten Endes auch Sie in der Gemeinde aktuell? Sicher sind niemandem die vielen Baustellen im Dorf entgangen. Ich habe im letzten Vorwort schon darüber berichtet. Zum einen haben wir Vorgaben, dass Bushaltestellen behindertengerecht gemacht werden müssen (Erhöhung des Trottoirs für einen hindernisfreien Einstieg in das Fahrzeug), zum anderen nutzen wir dann gleich die Gelegenheit, ein ausgedientes Buswartehäuschen zu erneuern oder ein neues zu erstellen, damit überall im Trockenen auf den Bus gewartet werden kann. Aber auch die Strassensanierungen beschäftigen uns und da kommen zwei weitere auf uns zu. Sowohl die Hüttiker- als auch die Rainstrasse müssen dringend mit all den im Untergrund befindlichen Leitungen saniert werden. Gerade liegt das Abstimmungsresultat vom 30. November 2025 vor. Der Gemeinderat bedankt sich bei Ihnen für Ihr eindeutiges «JA» an der Urne, das mit einem Ja-Anteil von über 69% ein klares Votum aus der Bevölkerung dafür ist, dass die Dringlichkeit dieser Sanierungen erkannt wird. Liebe Oetwilerinnen, liebe Oetwiler An der Gemeindeversammlung vom 2. Dezember 2025 dürfen Sie über das Budget und den Steuerfuss abstimmen (wenn Sie dieses Heft in der Hand halten, wird auch diese schon Geschichte sein). Die Kurzfassung: Der Antrag des Gemeinderates (Gemeindevorstandes) an den Souverän lautet auf einen gleichbleibenden Steuerfuss der politischen Gemeinde von 38% und einen budgetierten Ertragsüberschuss von CHF 142’500.–. «Ich bezahle doch viel mehr als 38% Steuern», denken Sie sich vielleicht jetzt. Das stimmt natürlich, da sich der Gesamtsteuerfuss immer aus mehreren Positionen zusammensetzt. So sind dies der Steuerfuss der politischen Gemeinde als auch derjenige der Primarschule und der Oberstufe sowie der allfällige Steuerfuss einer Kirchgemeinde, falls Sie einer Konfession angehörig sind. Die genaue Zusammensetzung in Zahlen können Sie immer auch auf unserer Website einsehen, dazu geben Sie im Suchfenster am besten den Begriff «Steuerfüsse» ein. Am 2. Januar 2026 laden wir Sie zum traditionellen Neujahrsapéro in die Gemeindescheune ein. Die Ausstellung wird eine Fortsetzung der letztjährigen «Ode an die Limmat» sein, mit Aargauer Teil, sozusagen. Die Kulturkommission freut sich auf einen Abend voller Witz und Ironie mit Simon Enzler, der am 23. Januar ebenfalls in der Gemeindescheune stattfinden wird. Seien Sie Teil unserer Anlässe, wir freuen uns auf Sie. Schöne Weihnachten und alles erdenklich Gute fürs 2026 wünsche ich Ihnen. Ihre Gemeindepräsidentin Rahel von Planta

4 Gemeinderat Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Kreditbewilligungen CHF 45’000.00 inkl. MWST (gebundene Ausgabe) Für den Ersatz der defekten Elektroboiler im Gemeindehaus sowie den dazugehörenden Sanitär-, Platten-, Maler-, Elektro- und Tiefbauarbeiten an verschiedene Firmen. CHF 190’000.00 inkl. MWST (Gemeindeversammlungsgeschäft vom 27.5.2025) Für die verschiedenen Arbeiten zur Sanierung der Herbstrasse an verschiedene Firmen. CHF 173’000.00 inkl. MWST (Gemeindeversammlungsgeschäft vom 27.5.2025) Für die baulichen Anpassungen der Bushaltestelle «Halde» an der Dorfstrasse an verschiedene Firmen. CHF 24’564.65 inkl. MWST Für die Sanierung des Trinkwasserbrunnens «Fähriplatz» am Limmatuferweg an die Bildhauerei & Steinwerk Weber AG, Röschenz. Kreditabrechnungen CHF 32’758.35 inkl. MWST Für die Erneuerung der Beleuchtung und den Graffitischutz in der Personenunterführung Poststrasse. CHF 41’217.45 inkl. MWST Für den Austausch der alten Fernleitung Schmittengasse 3 bis Alte Landstrasse 5. CHF 67’820.85 inkl. MWST Für den Ersatz des Unterfluraufzugs an der Alten Landstrasse 12. CHF 43’158.95 inkl. MWST Für die Gehwegergänzung an der Soodstrasse. Ausserdem ... … sind die Wasserzähler der Gemeinde Oetwil a.d.L. mehrheitlich stark überaltert. Ein grosser Teil stammt noch aus den 1950er Jahren und ist somit über 70 Jahre alt. Der Zeitpunkt der empfohlenen Auswechslung von Messeinrichtungen liegt bei einem Alter von 12 bis 15 Jahren. In der Mehrjahresplanung ist in den Jahren 2026 bis 2028 der rollende Ersatz durch das Funksystem Mex Mobile Exchange vorgesehen. Die neuen Geräte erlauben das drahtlose Ablesen der Zählerstände im Vorbeifahren mit dem Auto. Die entsprechenden Auftragsvergaben sind erfolgt und die Vorbereitungsarbeiten haben begonnen. … hat der Gemeinderat das Budget 2026 der Politischen Gemeinde, den Finanz- und Aufgabenplan 2026–2029, den Strategie- und Finanzplan 2026–2029 sowie den Beleuchtenden Bericht zuhanden der Gemeindeversammlung vom 2. Dezember 2025 verabschiedet. Die Unterlagen können jeweils zusätzlich auf der Website der Gemeinde eingesehen werden. … hat der Gemeinderat eine Überprüfung der Strategie- und Finanzplanung für 2025 und die Folgejahre vorgenommen und sich mit gewissen strategischen Themen auseinandergesetzt. Die strategischen Ziele werden jeweils jährlich während einer Klausurtagung des Gemeinderates überprüft und finden sich im jeweiligen Strategie- und Finanzplan wieder, welcher der Bevölkerung öffentlich zugänglich gemacht wird.

5 … wurde der «Räbeliechtli-Umzug 2025» vom 4. November 2025 der Primarschule Oetwil-Geroldswil bewilligt. … hat der Gemeinderat die Budgets 2026 der Gruppenwasserversorgung (GWV GOW), des Wasserwirtschaftsverbands Limmattal (WVL), der Anlaufstelle Gesundheit und Alter rechtes Limmattal, des Zweckverbands Feuerwehr Geroldswil-Oetwil an der Limmat, des Zweckverbands Friedhofverband Weiningen sowie des Zweckverbands Polizei rechtes Limmattal genehmigt. … wurde die Abrechnung des Amtes für Jugend und Berufsberatung Region Süd/ Dietikon über die Alimentenbevorschussung für das 3. Quartal 2025 mit einem Aufwand von CHF 5’085.30 genehmigt. … hat der Gemeinderat aufgrund der Preisentwicklung die Abwassergebühren erhöht, die Wassergebühren gesenkt und die Kehricht-Grundgebühr belassen. Die Gebühren sehen wie folgt aus: • Abwassergebühren pro m3: CHF 2.50 (bisher CHF 2.00) • Wassergebühren pro m3: CHF 1.50 (bisher CHF 2.00) • Grundgebühr Kehricht p.a.: CHF 150.00 … hat der Gemeinderat für die Quellfassung Erlen der Gemeinde Oetwil a.d.L. die revidierte Grundwasserschutzzone und den zugehörigen Schutzzonenplan sowie das Reglement festgelegt. Die Quelle Erlen speist den Laufbrunnen am Grillplatz. Die Gemeinde Oetwil a.d.L. möchte der Bevölkerung diesen attraktiven Laufbrunnen weiterhin zur Verfügung stellen. … wurde der Bericht zur Geldverkehrsrevision 2026 sowie zur Sachbereichsprüfung Lohn der Firma Baumgartner & Wüest GmbH, Brüttisellen, abgenommen und genehmigt. Zu verschiedenen Empfehlungen wurde Stellung genommen. … hat der Gemeinderat diverse Baugesuche bewilligt oder aufgrund der Schlussabnahme abgerechnet und von der Kontrolle abgeschrieben. … wurden diverse Abrechnungen von Grundstückveranlagungen genehmigt. … wurden vier Waffenerwerbsscheine bewilligt und ausgestellt. … wurden drei Gesuche um ordentliche Bürgerrechtsaufnahme in das Bürgerrecht der Gemeinde Oetwil a.d.L. unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung erteilt. Dabei handelt es sich um Personen mit deutscher, österreichischer und sri-lankischer Staatsangehörigkeit. … wurde ein Gesuch um erleichterte Bürgerrechtsaufnahme in das Bürgerrecht des jeweiligen Ehepartners zugestimmt. Die Gesuchstellenden erhalten jeweils den Heimatort des schweizerischen Ehepartners. Das Gesuch stammt von einer Person aus Frankreich. Erneuerungswahlen Gemeindebehörden 2026 Siehe separater Text zu Plakatierungen in Oetwil.

6 Aus der Gemeinde Die Gemeindeverwaltung bleibt geschlossen vom Freitag, 19. Dezember 2025, 14.00 Uhr, bis und mit Montag, 5. Januar 2026. Ab Dienstag, 6. Januar 2026, 8.00 Uhr, sind wir gerne wieder für Sie da. Veranstaltungskalender 2026 02. Januar 2026 Neujahrsapéro 23. Januar 2026 Comedy-Show Simon Enzler (Kulturkommission) 06. März 2026 3D-Show Neuseeland und Südpazifik (Kulturkommission) 31. März 2026 Ausserordentliche Gemeindeversammlung (bei Bedarf) 26. Mai 2026 Gemeindeversammlung 02. Juli 2026 (Ausweichdatum 9. Juli 2026) Grenzfahrt 01. August 2026 Bundesfeier 04. und 05. September 2026 Kellerfest 05. September 2026 Neuzuzügeranlass und Ballonflugwettbewerb 22. September 2026 A usserordentliche Gemeindeversammlung (bei Bedarf) 26. September 2026 Moschtete 24. November 2026 Gemeindeversammlung 29. November 2026 06. Dezember 2026 Besinnliche 13. Dezember 2026 Adventssonntage 20. Dezember 2026 Termine 2026 Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben im Jahr 2026 an folgenden Daten geschlossen oder haben angepasst geöffnet: Personalausflug Freitag, 16. Januar 2026 Ostern Donnerstag, 2. April 2026, ab 14.00 Uhr (durchgehend geöffnet von 8.00–14.00 Uhr) bis und mit Montag, 6. April 2026 Sechseläuten Montag, 20. April 2026 Tag der Arbeit Freitag, 1. Mai 2026 Auffahrt Mittwoch, 13. Mai 2026, ab 14.00 Uhr (durchgehend geöffnet von 8.00–14.00 Uhr) bis und mit Freitag, 15. Mai 2026 Pfingstmontag Montag, 25. Mai 2026 Weiterbildung Personal Freitag, 28. August 2026 Knabenschiessen Montag, 14. September 2026 Weitere Informationen erhalten Sie jeweils über Telefon 044 749 33 66. Besten Dank für Ihr Verständnis. Redaktionsschlüsse Info 2026 26. Februar 2026, 4. Juni 2026, 3. September 2026 und 19. November 2026 Sommeröffnungszeiten Montag: geschlossen Dienstag: 08.00–11.00 und 14.00–18.30 Uhr Mittwoch bis Freitag: 08.00–13.00 Uhr (durchgehend) Dienstleistungen über die Feiertage

7 Newsletter Das INFO online als FlippingMag Sie wollen stets gut informiert sein und wissen, was in der Gemeinde passiert? Oder keinen Event mehr verpassen? Wir halten Sie auf dem Laufenden. Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter auf unserer Gemeinde-Website. www.oetwil-limmat.ch Home > rechts «Wichtige Seiten» > Newsletter Das INFO ist auch als FlippingMag online auf unserer Website aufgeschaltet. Somit können Sie online Seite für Seite durchblättern. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Erkunden des neuen INFOs. www.oetwil-limmat.ch Home > Verwaltung > Publikationen > INFO auf der Gemeinde-Website

8 Aus der Gemeinde Fotowettbewerb Sie haben ein schönes Bild unseres Dorfes und möchten damit die Titelseite eines der nächsten INFO zieren? Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihre Bilder über unsere Website zur Verfügung stellen. Sie finden das Formular zum Hochladen unter www.oetwil-limmat.ch, auf der rechten Seite unter «Wichtige Seiten». Für jedes Gewinnerbild gibt es einen kleinen Preis.

9 Personelles Spannender Zukunftstag 13. November 2025 Auch die Gemeinde Oetwil an der Limmat konnte am diesjährigen Zukunftstag 2025 einen interessierten Jugendlichen begrüssen. Ivan konnte an diesem Tag für einmal die Seiten wechseln und praxisnahe Einblicke in die Arbeitsbereiche der Gemeinde Oetwil an der Limmat erhalten. Nach einem spannenden Blick hinter die Kulissen konnte ein spannender und gelungener Zukunftstag mit der Übergabe eines Diploms abgeschlossen werden. Lernende 1. Lehrjahr Lara Schmid Seit 2. Dezember 2025 arbeitet Frau Sara McCabe aus Bülach als neue Steuersekretärin/Leiterin Steuerabteilung in der Gemeindeverwaltung mit einem Stellenpensum von 100 Prozent. In der Startphase wird Frau Sara McCabe durch die Springerin, Frau Marisa Spring, entsprechend unterstützt und begleitet. Der Gemeinderat und das Verwaltungsteam heissen Sara McCabe an dieser Stelle nochmals herzlich willkommen und wünschen ihr viel Freude und Erfolg. Neue Steuersekretärin ab 2. Dezember 2025

10 Präsidialabteilung Legende Standorte 1. Kreisel Mutschellenstrasse 2. Wiese Regenklärbecken 3. Dorfplatz 4. Schürplatz 5. Abzweiger Hüttikerstrasse 6. Böschung Ecke Bösgrüt 7. Wiese Dorfstrasse 51 8. Bushaltestelle Halde Legende Standorte 1. Kreisel Mutschellenstrasse 2. Wiese Regenklärbecken 3. Dorfplatz 4. Schürplatz 5. Abzweiger Hüttikerstrasse 6. Böschung Ecke Bösgrüt 7. Wiese Dorfstrasse 51 8. Bushaltestelle Halde 7 8 2 3 4 5 1 6 Die Gemeinde Oetwil a.d.L. sorgt dafür, dass vor eidgenössischen, kantonalen und kommunalen Wahlen sowie Abstimmungen eine angemessene Anzahl von Standorten auf öffentlichem Grund für die kostenlose und bewilligungsfreie Anbringung von Wahl- und Abstimmungsplakaten zur Verfügung steht. Im Rahmen ihrer kommunalen Autonomie hat die Gemeinde klare Vorgaben erlassen, um einen fairen und geordneten Ablauf zu gewährleisten. Gemäss einem beigefügten Situationsplan dürfen Wahl- und Abstimmungsplakate ausschliesslich an den von der Gemeinde festgelegten Standorten auf öffentlichem Grund angebracht oder aufgestellt werden. Andere Plätze im Gemeindegebiet stehen hierfür nicht zur Verfügung. Wahl- und Abstimmungsplakate in Oetwil a.d.L.: Bestimmungen für Plakatierungen auf öffentlichem Grund Für die Plakatierung auf privatem Grund ist die Zustimmung der jeweiligen Grundeigentümer zwingend erforderlich. Zudem wird empfohlen, die einschlägigen gesetzlichen Vorgaben sowie die technischen Normen (SVG, SSV und VSS) einzuhalten. Die Gemeinde stellt keine Plakatständer oder Unterstützung durch Gemeindepersonal bereit, um ihre Neutralität zu wahren. Die Plakatierung ist nur in einem klar definierten Zeitfenster zulässig: Sie darf frühestens vier Wochen vor dem Urnengang beginnen und muss spätestens am Dienstagabend nach dem Urnengang vollständig entfernt sein. Die verantwortlichen politischen Parteien und Organisationen sind für das fristgerechte Aufstellen und Entfernen der Plakate selbst verantwortlich.

11 Erlaubt sind Plakatständer im Format bis maximal F4 (89,5 × 128 cm), die wetterfest sein müssen. Aus Sicherheitsgründen werden vom Wind verwehte Plakatständer durch die Gemeinde entfernt. Die Gemeinde bittet alle Beteiligten, auf bereits vorhandene Wahlplakate Rücksicht zu nehmen und das Gebot der Fairness zu wahren. Bei Nichteinhaltung der Bestimmungen behält sich die Gemeinde vor, Plakate ohne Vorankündigung zu entfernen. Entstehende Kosten, etwa für das Aufräumen nach Sturmschäden oder bei Verstössen gegen die Regeln, werden nach dem Verursacherprinzip in Rechnung gestellt. Mit diesen Regelungen schafft die Gemeinde Oetwil an der Limmat eine klare Grundlage für einen geordneten und fairen Wahlkampf auf öffentlichem Grund. Präsidialabteilung Raffaele Briamonte

12 Präsidialabteilung Auch in diesem Jahr fand das traditionelle Zürcher Knabenschiessen statt, und zwar vom 13. bis zum 15. September 2025. Wie gewohnt nahm auch eine motivierte Delegation aus Oetwil an der Limmat teil. Unter den Teilnehmenden waren erneut zwei talentierte Jugendliche aus der Gemeinde, die mit grossem Einsatz und Sportsgeist überzeugten: Nico Graf (links auf dem Foto) und Livio von Planta (rechts) mit 30 von gesamthaft 35 Punkten. Nico befindet sich derzeit im ersten Lehrjahr seiner Ausbildung zum Polymechaniker bei der Firma Soudronic AG in Bergdietikon. Seine Ausbildung hat er am 11. August 2025 begonnen und sie dauert insgesamt vier Jahre. Die Berufsschule besucht er jeweils montags und dienstags, an den restlichen Wochentagen ist er im Lehrbetrieb tätig. Beste Oetwiler Schützen am Knabenschiessen 2025 Livio steht zurzeit im vierten Gymnasialjahr in Urdorf mit Schwerpunkt Wirtschaft und Recht. Neben der Schule bleibt auch Zeit für sportliche Aktivitäten – donnerstags ist er regelmässig auf dem Tennisplatz anzutreffen. Beide jungen Schützen entschieden sich beim diesjährigen Knabenschiessen für den «Trostpreis» eines Feldstechers, um ihr Schussziel noch präziser ins Visier nehmen zu können. Ihr gemeinsamer Tipp für zukünftige Teilnehmende ist, locker zu bleiben und sich Zeit lassen. Mit dieser Einstellung lässt sich der Druck besser bewältigen und die Konzentration aufrechterhalten. Die Gemeinde Oetwil an der Limmat ist stolz auf ihre engagierten Jugendlichen, die im sportlichen Bereich mit Einsatz, Disziplin und Teamgeist überzeugen. Lernende 1. Lehrjahr Lara Schmid Gemeindepräsidentin Rahel von Planta und Gemeindeschreiber Raffaele Briamonte überreichten Nico und Livio am Sonntag, 28. September 2025, im Namen des Gemeinderats und der Bevölkerung von Oetwil a.d.L. die besten Glückwünsche sowie den Wimpel und ein «Goldvreneli» in Anerkennung der erbrachten Leistung

13 Abteilung Bau und Planung Pflanzenrückschnitt an Hecken, Sträuchern und Bäumen Damit die Verkehrssicherheit in Oetwil an der Limmat gewährleistet werden kann, müssen Äste und Gebüsche, welche die Sicht behindern, laufend entfernt werden. Eigentümer von Grundstücken an öffentlichen Strassen, Fusswegen und Plätzen sind dazu verpflichtet, ihre Bäume, Sträucher, Hecken und Einfriedungen, welche in den Strassen- beziehungsweise den Wegraum ragen, zurückzustutzen. Bitte beachten Sie beim Zurückschneiden die folgenden Vorschriften: • Seitlich hat der Rückschnitt bis auf die Grundstücksgrenze zu erfolgen. • Über Strassen muss der Fahrraum bis auf eine Höhe von mindestens 4,50 m freigehalten werden. • Über Fusswegen und Trottoirs muss die lichte Höhe mindestens 2,50 m betragen. • Strassenlampen, Verkehrssignaltafeln und Strassennamensschilder dürfen nicht überwachsen sein. • Im Sichtbereich von Einmündungen, Ausfahrten und Kurven innenseitig dürfen Pflanzen nicht höher als 80 cm werden. Diese Lichtraumprofile sind durch die Grundeigentümer dauernd freizuhalten. Die gesetzliche Grundlage findet sich in der kantonalen Strassenabstandsverordnung (§§ 16 und 17). Das nachfolgende Symbolbild gibt die massgebend einzuhaltenden Vorschriften bildlich wieder. Wir danken Ihnen für die aktive Unterstützung im Interesse der Verkehrssicherheit. Abteilung Bau und Planung Marcel Gerny

14 Abteilung Bau und Planung Wenn ich durch Oetwil und auch die Nachbargemeinden spaziere, fällt mir in letzter Zeit immer öfter ein Gewächs auf, das hier früher kaum zu sehen war: die Chinesische Palme (Trachycarpus fortunei), auch Hanfpalme oder Tessinerpalme genannt. Mit ihren grossen Fächerblättern wirkt sie exotisch und erinnert an Ferien im Süden. Viele finden sie schön und setzen sie in den Garten, weil sie im Gegensatz zu anderen Palmen sogar den Winter übersteht. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Diese Pflanze hat ihre Schattenseiten – besonders für unsere Natur hier in Oetwil und in der ganzen Schweiz. Exotische Schönheit in unseren Gärten: Mehr Schaden als Nutzen Die Chinesische Palme stammt ursprünglich aus Ostasien. Sie ist robust und wächst schnell – Eigenschaften, die man im Garten eigentlich schätzt. Aber genau das macht sie zum Problem. In der Schweiz, vor allem im Tessin, breitet sie sich bereits unkontrolliert in der Natur aus. Auch in unseren Breitengraden, wo die Winter milder werden, kann sie sich zunehmend halten und sogar wild aussäen. Ihre Samen werden vom Wind oder von Vögeln verbreitet und schon bald wachsen kleine Palmen dort, wo eigentlich einheimische Pflanzen gedeihen sollten. Das ist nicht nur ein optisches, sondern vor allem ein ökologisches Problem. Die Palme verdrängt einheimische Arten, die für Insekten, Vögel und Kleintiere wichtig sind. Ihre Blüten bieten kaum Nahrung für Bienen, und ihre Früchte interessieren unsere Vögel nicht. Kurz gesagt: Sie sieht zwar schön aus, trägt aber nichts zur Biodiversität in unserer Gemeinde bei. Wenn wir in Oetwil an der Limmat mehr von ihnen pflanzen, fördern wir ungewollt eine grüne Monokultur, die unserer Natur langfristig schadet. Hinzu kommt, dass die Chinesische Palme mit zunehmendem Alter mehr Pflege benötigt. In kalten Wintern muss sie vor Frost geschützt werden, was mit Folien oder Heizungen geschieht – kaum nachhaltig oder ökologisch sinnvoll. Zudem kann sie sich leicht selbst aussäen. Rund um grössere Exemplare wachsen oft unbemerkt kleine Jungpflanzen heran, die sich rasch ausbreiten. Im Tessin hat sich die Art bereits in Wäldern etabliert und verdrängt dort einheimische Sträucher und Jungbäume. Solche Entwicklungen könnten auch bei uns zunehmen, wenn die Temperaturen weiterhin steigen. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Palme leicht entflammbar ist. Ihre trockenen Blätter und faserige Rinde können in heissen Sommern schnell Feuer fangen – ein Risiko, das man in dicht besiedelten Gebieten wie Oetwil nicht unterschätzen sollte. Auch die Entsorgung abgestorbener Palmen ist mühsam: Ihre Stämme verrotten nur langsam und müssen meist als Grüngut oder Sperrgut entsorgt werden, was zusätzliche Kosten verursacht. Einheimische Alternativen All das zeigt, dass die Chinesische Palme zwar hübsch aussieht, aber ökologisch, pflegerisch und langfristig problematisch ist. Wer seinen Garten gestalten möchte, sollte sich bewusst sein, dass jede Pflanze Teil eines grösseren ökologischen Systems ist. Statt auf exotische Gewächse zu setzen, die hier eigentlich nicht hingehören, könnten wir Pflanzen wählen, die unsere Natur stärken und zugleich schön aussehen. Die Chinesische Palme – ein fremder Gast in Oetwil a.d.L.

15 Sehr geeignet sind beispielsweise die Felsenbirne, die im Frühling zart blüht und im Herbst Früchte für Vögel trägt, oder der Holunder, der Bienen anzieht und uns Menschen im Sommer mit Blüten und im Herbst mit Beeren beschenkt. Auch Ziergräser, Kornelkirschen oder heimische Wildrosen sind pflegeleicht und fördern die Artenvielfalt. Die Chinesische Palme ist also kein Feind – aber sie ist eben auch kein Freund unserer Natur. Wenn wir in Oetwil unsere Landschaft lebendig, vielfältig und natürlich erhalten wollen, sollten wir lieber auf Pflanzen setzen, die hier wirklich zu Hause sind. So bleibt unser Dorf nicht nur grün, sondern auch lebenswert – für Menschen, Tiere und Pflanzen gleichermassen. Bei Fragen oder Anliegen in Sachen Neobiota und der Biodiversität stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Für den Gemeinderat Gesundheits- und Tiefbauvorstand Philipp Frei

16 Abteilung Bau und Planung Wenn ich jeweils an unseren neuen Staudenrabatten an der Dorfstrasse und beim Gemeindehaus vorbeilaufe, fällt mir immer wieder auf: Im ersten und aktuellen Jahr wirken sie noch recht «nackt». Einzelne junge Pflanzen stehen mit deutlichem Abstand voneinander, dazwischen gibt es viel freie Erde beziehungsweise Splitt. Auch Passanten wundern sich: «Warum sieht es so leer aus?» Doch genau das ist bei einer gut geplanten Staudenrabatte normal und gehört zu ihrer Entwicklung dazu. Gerne möchte ich an dieser Stelle etwas Aufklärungsarbeit leisten. Zeit bis zur Entfaltung Stauden sind mehrjährige Pflanzen, die Zeit brauchen, um Wurzeln zu bilden und sich auszubreiten, damit sie im zweiten Jahr dann so richtig blühen können. Das erste Jahr ist also ein Aufbaujahr – die Pflanzen richten sich ein, das Beet etabliert sich und ab dem zweiten Jahr entfaltet es dann seine ganze Schönheit. Staudenrabatten sind nicht nur optisch attraktiv, sie erfüllen auch einen wichtigen ökologischen Zweck. Sie schaffen Lebensraum für Insekten, Vögel und andere Kleintiere. Gut ausgewählte Stauden bieten Nektar und Pollen über viele Monate hinweg und sind so ein wertvoller Beitrag für Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge. Tief wurzelnde Stauden verbessern ausserdem die Bodenstruktur, erhöhen die Widerstandskraft gegen Trockenheit und reduzieren den Pflegeaufwand. Darüber hinaus bringen sie Struktur in den öffentlichen Raum: Anstelle von monotonem Grün entstehen rhythmische Blühflächen, die das ganze Jahr über mit wechselnden Blüten, dekorativen Samenständen und Gräsern für Abwechslung sorgen. In einem Dorf wie Oetwil, das zwischen Siedlung und Natur liegt, tragen solche Rabatten direkt zur lokalen Biodiversität bei. Warum sieht das Beet im ersten Jahr noch so leer aus? Die Pflanzabstände sind bewusst gross gewählt, damit jede Staude genug Platz hat, um sich zu entwickeln. Erst im zweiten Jahr beginnen die Pflanzen dichte Büschel zu bilden und die ersten Blüten erscheinen. Schon jetzt kann man kleine Spitzen und kräftiges Blattwerk erkennen – ein Vorgeschmack auf das, was im kommenden Jahr blühen wird. Dann wird die Fläche lebendig und farbenfroh und es summt und brummt von Insekten. Perspektive auf die Staudenrabatte in Oetwil a.d.L.

17 Wenn die Staudenrabatte dann in voller Blüte steht, entfaltet sie ihren ganzen Charme. Unterschiedliche Höhen, Farben und Blütezeiten ergeben ein harmonisches und lebendiges Gesamtbild. Von Frühling bis Herbst gibt es immer wieder neue Blüten zu entdecken, und selbst im Spätherbst und im Winter sorgt das Beet mit seinen Samenständen und Gräsern für Struktur und dekorative Akzente. So wird eine Staudenrabatte im öffentlichen Raum zu einem echten Blickfang – sei es für Spaziergänger, Velofahrer und Einwohner, die sich für ökologische Vielfalt interessieren. Ökologische und ökonomische Vorteile Ein weiterer Vorteil: Staudenrabatten sind pflegeleicht und nachhaltig. Ist die Pflanzung einmal etabliert, genügt ein gelegentliches Entfernen von Unkraut, etwas Kompost im Frühjahr und ein Rückschnitt nach der Blüte. Damit sind sie für öffentliche Flächen ideal, denn sie verbinden Schönheit, Ökologie und geringe Pflegeanforderungen. Wenn ich also durch Oetwil gehe und die Staudenrabatten betrachte, sehe ich nicht nur Erde mit ein paar jungen Pflanzen. Ich sehe Potenzial, Lebensraum und Farbe. Ich sehe, wie sich die Fläche Jahr für Jahr verändert und zu einem Ort wird, der nicht nur die Augen erfreut, sondern auch Insekten, Vögeln und Menschen zugutekommt. Die ersten Jahre erfordern Geduld, aber die Mühe lohnt sich: Schon bald wird das Beet blühen, summen und strahlen – ein kleines, aber feines Stück Natur mitten im Dorf. Haben auch Sie eine Idee, wie man den öffentlichen Raum in Oetwil ökologisch aufzuwerten kann, dann wenden Sie sich ungeniert an mich oder die Verwaltung. Für den Gemeinderat Gesundheits- und Tiefbauvorstand Philipp Frei

18 Abteilung Bau und Planung Die Sanierung der Trockensteinmauern sind Teil des Projekts «Agrarpark Limmattal», das sich auf die Aufwertung der Landschaftsspange Hüttikerberg–Sandbühl bezieht und einem mehrjährigen Planungsprozess entspringt. Die Spange Hüttikerberg–Sandbühl an der Kantonsgrenze zwischen Aargau und Zürich weist prägende Landschafts- und Erholungsräume auf. Sie liegt auf den Gemeindegebieten von Dietikon, Spreitenbach, Würenlos und Oetwil a.d.L. Das Vorgehen in der Landschaftsspange basiert auf einer von den vier betroffenen Gemeinden, den Kantonen sowie den Planungsverbänden Baden Region und ZPL unterzeichneten Grundsatzvereinbarung zur Entwicklung der Landschaftsspange vom 22. Dezember 2016. Die Grundsatzvereinbarung basiert wiederum auf den Zielen des «Agglomerationsparks Limmattal» vom Juni 2009 mit dem Initialprojekt «Landschaftsspange Hüttikerberg– Sandbühl». Die Gemeinden Spreitenbach, Dietikon, Oetwil und Würenlos umgeben den Korridor, der quer zum Tal verläuft. Er besteht aus Landwirtschaftsflächen, Infrastrukturanlagen und Gewerbegebieten. Aufgrund seiner vielfältigen Nutzung spielt er eine bedeutende Rolle, und diese Bedeutung wird in Zukunft noch weiter zunehmen. Zentrale Ziele des Konzepts sind der Schutz grüner Freiflächen als Naherholungs- und Landwirtschaftsraum. Folgende Massnahmen werden in den vier Gemeinden umgesetzt: • Sanierung der vier bestehenden Trockensteinmauern in Oetwil und Pflanzung wegbegleitender Bäume auf einer extensiven Weide • Erstellung einer Agroforstanlage in Spreitenbach/ Dietikon • Schaffung von Aufenthaltsbereichen mit einer einheitlichen Möbelfamilie (Bänkli und Liegen) in Kombination mit punktuellen Einzelbäumen an markanten Standorten in allen vier Gemeinden • Park an der Limmat in Spreitenbach: Zurückhaltende Gestaltung von Aufenthaltsbereichen und Liegewiesen ausserhalb des Gewässerraums • Förderung von Biodiversitätsstreifen und Blühstreifen zur Aufwertung des Landschaftserlebnisses an verschiedenen Standorten In einer ersten Etappe wurden im neuen Agrarpark Limmattal diesen Sommer in Oetwil erste marode Trockensteinmauern am Karligutweg, dem ehemaligen Rebhang Girhalden, wieder aufgebaut. Die fachkundige und physisch anspruchsvolle Arbeit wurde von der Stiftung Umwelteinsatz mit Hilfe von zehn bis zwölf Zivildienstleistenden während etwa fünf Wochen durchgeführt. Weitere Arbeiten folgen 2026. Die Gemeinde Oetwil hat für die Trockensteinmauern und die Bänkli eine Anschubfinanzierung geleistet. Den wesentlich grösseren finanziellen Anteil leisten jedoch der Kanton Zürich, der Fonds Landschaft Schweiz, die Ernst-Göhner-Stiftung sowie der Naturemade-StarFonds der EWZ. Der Landwirt Beni Bühler vom Schmittenhof hat dem Projekt von Anfang an zugestimmt und die Massnahmen unterstützt. Trockensteinmauern und neue Bänkli für Oetwil «Grundsteinlegung» der Trockensteinmauern am 29. Juli 2025 mit den Hauptprojektverantwortlichen Peter Wolf (Regionale 2025), Gemeindepräsidentin Rahel von Planta und Raphael Aeberhard (SKK Landschaftsarchitekten AG) Quelle: CH Media/Andrea Zahler

19 Das Projekt, welches von der Regionalen 2025 unter der Führung des Geschäftsleiters Peter Wolf eng begleitet wurde, beauftragte die SKK Landschaftsarchitekten AG mit der Vorbereitung und Umsetzung der Initialmassnahmen im Agrarpark (inkl. Absprachen mit Landwirt/Eigentümer, Baugesuchen, Finanzierungsanträgen). Raphael Aeberhard von SKK Landschaftsarchitekten AG war Mitglied des Fachbeirats der Regionalen. Unser Dank gilt allen Beteiligten für die bisher geleisteten Arbeiten. Wir sind überzeugt, dass mit den weiteren Massnahmen eine stimmige und bedeutende Aufwertung des Landschaftskorridors möglich ist. Für die Abteilung Bau und Planung Michel Obrist Trockensteinmauer am Karligutweg Trockensteinmauer am Karligutweg mit Wiedehopf-Nistkasten Trockensteinmauer am Karligutweg

20 Abteilung Bau und Planung Erfolgreicher Clean-Up-Day 19. September 2025 Seit Jahren wurde in der Gemeinde der «Tag der wahren Werte» durchgeführt. Oftmals wurde nachgefragt, was damit im verankerten Strategie- und Finanzplan der Gemeinde eigentlich gemeint ist. Gemeint ist die Werterhaltung des Erholungsraums in der Gemeinde, heute Clean-Up-Day genannt. Dieser wurde zum dritten Mal am Nationalen Clean-Up-Day, wiederum in Zusammenarbeit mit der Schule, durchgeführt. Nach dem erfolgreichen Clean-Up-Day in der Limmat vom 16. September 2024 haben sich am 19. September 2025 rund 120 Schülerinnen und Schüler von der Primarschule Oetwil-Geroldswil beim Werkhof der Gemeinde zum diesjährigen Clean-Up-Day versammelt. Unter fachkundiger Anleitung der Werkhofmitarbeitenden wurden den Schülerinnen und Schülern der ersten bis zur sechsten Klasse jeweils in Gruppen viel Wissenswertes und einige Inputs zum Thema Abfalltrennung, aber auch zum Thema Neophyten vermittelt, bevor es dann zur eigentlichen Abfallsammlung im ganzen Dorf, entlang der Limmat und bis zum Wisentäli losging. Nach der erfolgreichen Abfallsuche kehrten die Klassen jeweils zum Werkhof zurück, um den Abfall auf dem Entsorgungsplatz korrekt zu trennen und zu entsorgen. Die Erstklässler haben auf dem Schulareal «gefötzelt». Mit der jährlichen Teilnahme setzen Gemeinde und Schule ein starkes Zeichen gegen Littering und für ein sauberes Oetwil an der Limmat. Grosser Dank gebührt allen Beteiligten. Lernende 1. Lehrjahr Lara Schmid

21 eBaugesuche – Digitale Einreichung der Baugesuche Die Gemeinde Oetwil an der Limmat hat zum 1. Januar 2025 das elektronische Baugesuch eingeführt. Seit diesem Datum können Baugesuche nur noch digital über die Plattform eBaugesucheZH eingereicht werden. Eine Einreichung in Papierform ist nicht mehr möglich. So reichen Sie Ihr Baugesuch ein: • Über diesen Link (https://portal.ebaugesuche.zh.ch/ home) gelangen Sie zum Portal von eBaugesucheZH. • Klicken Sie auf «Anmelden» und folgen Sie dem Login-Prozess. • Nach der Anmeldung können Sie ein Baugesuch eröffnen. • Erfassen Sie nun Schritt für Schritt die erforderlichen Informationen. Die Infobuttons im Eingabeformular bieten bei inhaltlichen Fragen zusätzlich Hilfe. • Wenn Sie das Online-Baugesuchsformular ausgefüllt und sämtliche Dokumente zum Bauprojekt hochgeladen haben, können Sie das Gesuch einreichen. Vorteile für alle Beteiligten eBaugesucheZH unterstützt den gesamten Baubewilligungsprozess von der Eingabe des Baugesuchs über die Prüfung, Bewilligung bis zur Abnahme des Bauvorhabens. Planer, Bauherrschaften, Gemeinden, zugriffsberechtigte Dritte und die kantonale Leitstelle für Baubewilligungen sind über die Plattform vernetzt und kommunizieren auf digitalem Weg miteinander. Damit wird der Daten- und Informationsaustausch zu Baugesuchen für alle Beteiligten vereinfacht, automatisiert und transparent gestaltet. Bei Fragen steht Ihnen die Abteilung Bau und Planung gerne per E-Mail (bauverwaltung@oetwil-limmat.ch) oder Telefon (044 749 33 73) zur Verfügung. Ihre Abteilung Bau und Planung Marcel Gerny

22 Steuer- und Finanzabteilung Mitteilungen der Steuerabteilung Versand der Steuererklärungen 2025 Bis spätestens am 20. Januar 2026 werden Sie die Steuererklärung 2025 erhalten. Das Ende der Frist zur Einreichung der Steuererklärung ist der 31. März 2026. Fristverlängerungen für die Einreichung der Steuererklärung 2025 Allfällige Fristverlängerungsgesuche sind vor dem 31. März 2026 einzureichen. Am einfachsten geht das per Online-Schalter unter «Fristverlängerungen» oder per E-Mail an steueramt@oetwil-limmat.ch. Nach Ablauf der ordentlichen Einreichungsfrist gestellte Fristerstreckungsgesuche werden grundsätzlich abgewiesen. eFristverlängerung – einfach und schnell Die eFristverlängerung ermöglicht Ihnen, rund um die Uhr die Einreichefrist der Steuererklärung online zu verlängern. Den Einstieg zur eFristverlängerung finden Sie auf unserer Website. Bestätigung der Fristverlängerung Achten Sie zwingend darauf, dass Sie eine Bestätigung der Fristverlängerung erhalten. Provisorische Steuerrechnung 2025 Ist Ihre provisorische Steuerrechnung 2025 noch realistisch? Das Jahr 2025 neigt sich seinem Ende entgegen. Falls Ihr mutmasslich steuerbares Einkommen und/oder Vermögen 2025 deutlich höher oder tiefer ausfällt als in der provisorischen Rechnung 2025 angenommen, empfehlen wir Ihnen, diese Rechnung unbedingt anpassen zu lassen. Schreiben Sie uns dafür gerne via steueramt@oetwil-limmat.ch oder rufen Sie uns an unter 044 749 33 67. Steuerkontoauszüge Falls Ihre Steuerkonti noch offene Saldi ausweisen, werden Sie Mitte Januar 2026 von der Steuerabteilung je einen Kontoauszug pro Steuerjahr erhalten. Diese Kontoauszüge informieren Sie über den aktuell noch offenen provisorischen Steuersaldo. Die Fälligkeit der provisorischen Rechnungen ist jeweils am 30. September des entsprechenden Jahres. Die Steuerabteilung empfiehlt, die provisorischen Steuerrechnungen bis dahin oder bis spätestens Ende des entsprechenden Steuerjahres zu begleichen. Mahnungen und Betreibungen werden jedoch für provisorische Steuerrechnungen keine ausgelöst. Falls Sie bestehende Daueraufträge haben, bitten wir Sie unbedingt darum, diese den aktuellen Einzahlungsscheinen entsprechend anzupassen. In eigener Sache – EGOV Box Nutzen Sie schon die praktische EGOV Box? Sie können damit online jederzeit Ihr Steuerkonto einsehen und haben Zugang zu den folgenden Dienstleistungen: • Kontoauszug: Detaillierte Anzeige der Steuerkonti mit Buchungen wie Rechnungsbeträge, Zahlungen, Gutschriften sowie deren Saldi. Zusätzlich werden die ausstehenden Zahlungen mit den dazugehörigen Fristen ausgewiesen. • Einzahlungsscheine: Bestellung von Einzahlungsscheinen • Zahlungsvereinbarung/Stundungsgesuch: Antrag stellen für offene Steuerforderungen • Abonnement Einzahlungsscheine: Bestellung von Siebner- oder Zehner-Abonnementen zur Bezahlung der laufenden Steuerperiode • Auszahlungskonto: Das Auszahlungskonto für Steuerrückzahlungen kann erfasst, mutiert oder gelöscht werden. Über den Link https://egovbox.ch/public/web/tg/portal/ gelangen Sie zur Registrierung. Wir wünschen Ihnen ganz herzlich eine besinnliche Adventszeit und frohe Festtage. Ihre Steuerabteilung Oetwil an der Limmat Marisa Spring

23 Sozial- und Gesundheitsabteilung Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) • 13. AHV-Rente: Die bedeutendste Änderung ist die erstmalige Auszahlung einer 13. monatlichen Altersrente im Dezember 2026 an alle Rentenbezügerinnen und -bezüger. Hierfür müssen Sie nichts unternehmen. Diese sollte automatisch im November oder Dezember 2026 auf Ihrem Bankkonto sein. • Finanzierung: Die Finanzierung dieser zusätzlichen Rente soll voraussichtlich über eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,7 Prozentpunkte erfolgen. • Beitragssätze und Grenzbeträge: Die regulären AHV-, IV- und EO-Beitragssätze bleiben für 2026 voraussichtlich unverändert (AHV 8,7%, IV 1,4%, EO 0,5%; je hälftig von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen). Berufliche Vorsorge (BVG, 2. Säule) • Rentenanpassung: Per 1. Januar 2026 werden die laufenden Hinterlassenen- und Invalidenrenten der beruflichen Vorsorge an die aktuelle Preisentwicklung angepasst. Weitere Bereiche • Eigenmietwert: Durch eine Verknüpfungsklausel im Rahmen des im September 2025 angenommenen Bundesbeschlusses wird auch die Abschaffung des Eigenmietwerts bei selbstbewohntem Wohneigentum wirksam, was indirekt die finanzielle Situation von Rentnerinnen und Rentnern beeinflussen kann. Es ist ratsam, die offiziellen Mitteilungen des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) für verbindliche und detaillierte Informationen zu verfolgen, da sich einige Details noch in der Planungsphase befinden können. Leiterin Sozial- und Gesundheitsabteilung Sandra Litscher Schweizer Sozialversicherungen: Wichtigste Neuerungen 2026

Sozial- und Gesundheitsabteilung Neubau Seniorenzentrum Im Morgen Aktueller Planungsstand Nachdem die Stimmberechtigten der fünf Verbandsgemeinden den Baukredit von CHF 67,7 Mio. in der Urnenabstimmung vom März 2024 sehr deutlich genehmigten, wurden die Planungsarbeiten mit Hochdruck ausgeführt. Ende Oktober 2024 reichte die Baukommission das Baugesuch beim Bauamt Weiningen ein. Eine erste Prüfung ergab, das bezüglich Grenzabstand eine Bereinigung mit einer Nachbarparzelle vorgenommen werden muss. Die Verhandlungen mit dem betroffenen Nachbarn dauerten bis vor kurzem an und konnten vor Kurzem abgeschlossen werden. Somit steht der Ausschreibung des Baugesuchs durch das Bauamt Weiningen nichts mehr im Weg und das Bewilligungsverfahren kann ordnungsgemäss durchgeführt werden. Gegenwärtig läuft die Ausschreibung eines Grossteils der verschiedenen Arbeitsgattungen. Mit diesen Arbeiten wurde die Wölfli Bauplanung GmbH, Zürich, beauftragt. Die Submissionen sind im November abgeschlossen worden. Aufgrund dieser Ausschreibungen wird dann ein genauer Kostenvoranschlag erstellt werden können. Dieser gilt als Basis für die Baukommission und die Delegiertenversammlung, um die Baufreigabe beschliessen zu können. Nach Vorliegen der Baubewilligung sollen die Bauarbeiten im zweiten Quartal 2026 starten. Die erste Bauphase wird 2029 abgeschlossen sein. Dann wird der Neubau bezogen. Anschliessend erfolgt der Rückbau des bestehenden Seniorenzentrums und die Fertigstellung der Phase zwei. Im Jahr 2030 ist dann auch dieser Bauteil bezugsbereit und die Arbeiten werden mit der Erstellung der Umgebung abgeschlossen. Aktuar Thomas Lüssi

26 Fahrdienst Vielen Dank und alles Gute im Jahr 2026 Haben Sie auch den Eindruck, dass die Zeit immer schneller vergeht? Kaum hat das Frühjahr begonnen, ist der Sommer auch schon wieder vorbei. Eben hat man noch die Osterdekoration weggeräumt und schon gilt es wieder, den Weihnachtsbaum zu schmücken. Wie kann es sein, dass schon wieder Weihnachten und Silvester vor der Tür stehen? Diese Reihe könnte man natürlich beliebig fortsetzen. Ich bleibe aber beim Thema «Jahresende» und möchte mich bei all unseren Passagieren, die mit uns in diesem Jahr gegen 400 Fahrten absolviert haben, für ihr Vertrauen bedanken. Auch unseren freiwilligen Fahrerinnen und Fahrern gebührt ein ganz grosses Dankeschön für ihr Engagement. Ganz besonders bedanken wir uns bei unserer Behörde, die mit diesem Dienst allen Einwohnerinnen und Einwohnern sowie den Oetwiler Bewohnerinnen und Bewohnern des Alterszentrums Im Morgen ein grossartiges Angebot bietet. In diesem Jahr haben zwei langjährige und äusserst verdienstvolle Mitglieder unseres Teams den Fahrdienst verlassen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Sabine Barth und Peter Mohr für ihr Engagement und ihren Einsatz für ihre Mitmenschen. Begrüssen durften wir aber auch vier neue Mitglieder im Fahrdienst-Team. Wir freuen uns über ihr Engagement und wünschen ihnen jederzeit gute Fahrt. Anmeldung für eine Fahrt mit dem Fahrdienst Telefonisch bei unserer Koordinatorin, Frau Yvonne Dittli, unter Tel. 079 461 66 39. Sie ist von Montag bis Freitag von 8.00 bis 17.00 Uhr erreichbar. Wir wünschen auf diesem Weg allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2026. Präsidentin Gaby Winiger

27 MOJUGA Jeweils donnerstags von 15.30 bis 17 Uhr im Jugendkeller Oetwil, Alte Landstrasse 5 16. und 30. Januar, 27. Februar, 13. und 27. März, 10. April Andrea, Tel. 079 385 06 98 Jasmin, Tel. 079 618 76 42 Marin, Tel. 079 941 34 55 Die MOJUGA-Stiftung leistet im Auftrag der Gemeinden des rechten Limmattals die Offene Jugendarbeit. Mittelstufentreff mit Zvieri, Spiel und Action Mittwochs von 16.30 bis 19 Uhr im Jugendpavillon, Weiningen Freitags von 19 bis 22 Uhr in der Jugi, Geroldswil Andrea, Tel. 079 385 06 98 Jasmin, Tel. 079 618 76 42 Marin, Tel. 079 941 34 55 Die MOJUGA-Stiftung leistet im Auftrag der Gemeinden des rechten Limmattals die Offene Jugendarbeit. Oberstufentreff MOJUGA

28 Feuerwehr-Zweckverband Geroldswil-Oetwil an der Limmat Der Übungsblock ist für dieses Jahr beendet. Gerne geben wir einen Einblick in die verschiedenen Übungen. Einsatzübung ganze Kompanie – Brand Bauernhof Normalerweise üben wir in den jeweiligen Zügen. Bei dieser Einsatzübung war jedoch die ganze Feuerwehr auf dem Platz. Das Szenario war ein Brand des Bauernhofs im Wisentäli. Es gab einiges zu bewältigen. Der Einsatz startete mit einem Autobrand, doch das Feuer griff dann auch auf die Scheune über. Zusätzlich wurden wir durch die Feuerwehr Dietikon unterstützt, welche auch unser Stützpunkt ist. Am Morgen vor der Übung hat sich noch das Inspektionsteam der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich angemeldet, welches die Feuerwehren alle drei Jahre inspiziert. Für den Einsatzleiter und die Führungsunterstützung gab es Einblick in den Übungsalltag Einsatzleitung mit Führungsunterstützung Brand im Mehrfamilienhaus

29 FEUERWEHR-ZWECKVERBAND Möchtest du ebenfalls an den Übungen dabei sein und dich für die Feuerwehr engagieren? Dann melde dich beim Kommandanten Michal Felt, 079 513 51 99 oder unter fw.geroldswil-oetwil@gmx.ch einiges zu bewältigen. Parallel zu diversen Rettungen musste auch ein Wassertransport aufgebaut werden. Es war eine gelungene Übung, welche vom Inspektionsteam als «sehr gut» bewertet wurde. Kaderübung – Brand im MFH Wir nutzten die Möglichkeit, an einem Abrissobjekt üben zu dürfen. Mit Rauchmaschinen wurde ein Brand in einer Wohnung simuliert. Nebst dem Löschangriff über die Motorleiter musste ein weiterer Trupp durch das Treppenhaus in den obersten Stock vordringen. Oben angekommen, musste zuerst die Wohnungstüre aufgebrochen werden. Danach konnte der Atemschutztrupp vorrücken und bei der Brandbekämpfung unterstützen. Offiziersübung – WBK WBK steht für Wärmebildkamera. Diese wird unter anderem bei der Suche nach Personen, Tieren oder Glutnestern verwendet. An diesem Abend ging es um die Suche nach vermissten Personen. Es gibt verschiedene Absuchtechniken und auch verschiedene Einstellungen an der WBK. Das Verfeinern der Absuchtechniken stand an diesem Abend im Vordergrund. Es wurden verschiedene Taktiken angewendet und geübt. Absturzsicherung – Rettung eines Gleitschirmpiloten Ein Gleitschirmpilot hat sich in einer Baumkrone verheddert. Damit die Übung so realistisch wie möglich ist, wurde an unsere Übungspuppe ein ausrangierter Gleitschirm angebracht und diese in einen Baum gehängt. Für die Absturzsicherungsgruppe war die Rettung eine knifflige Aufgabe. Unter Zeitdruck mussten ein Rückhaltesystem aufgebaut und die Person vom Baum gerettet werden, und dies immer unter Beachtung der eigenen Sicherheit. Feuerwehrkommandant Michal Felt Wärmebildkamera im Einsatz Rettung eines Gleitschirmpiloten

30 Anlässe – Rückblick Der Schoggi-Brunnen in der Eingangshalle des Museums Lindt Home of Chocolate in Kilchberg ist nicht nur ein Hingucker, er ist legendär und ein beliebtes FotoSujet! So auch bei unseren 29 Personen, welche an den zwei Choco-Deluxe-Führungen am Sonntag, 21. September 2025, teilgenommen haben. Die 1400 Liter echte Schokolade, welche während ungefähr eines Jahres im Durchlaufsystem durch den Schoggi-Brunnen fliessen, sind danach leider kontaminiert und dienen lediglich noch der Energiegewinnung durch Verbrennung – schade eigentlich. Die Teilnehmenden waren sichtlich beeindruckt von der Professionalität und der Kompetenz, mit welcher uns während 90 Minuten Wissen über die Geschichte und die Produktion von Schokolade vermittelt wurde. Es ist schon erstaunlich, dass die Schweiz als Schokoladenland schlechthin bekannt ist, wächst doch in unseren Breitengraden und unserem Klima hierzulande keine einzige Kakaobohne (die Masoala-Halle im Zoo Zürich entspräche dem notwendigen Klima). Die Erfindung der Conchiermaschine des Herrn Rodolphe Lindt im 19. Jahrhundert war der Beginn der Schweizer Schokolade-Erfolgsgeschichte. Erst diese Maschine machte aus der einst bröckeligen, trockenen Masse einen geschmeidigen, gut verwendbaren Brei. Davor war Schokolade vornehmlich ein Arzneimittel. Heute geniessen wir zart schmelzende Schokolade, welche an Variationen und Kreationen kaum zu überbieten ist und die in einer Vielfalt an Geschmäckern zur Verfügung steht, an welcher sich fast die ganze Weltbevölkerung erfreut. Etwa 2300 Personen dieser Weltbevölkerung strömen täglich in die edlen Hallen eines der mittlerweile beliebtesten Museen der Schweiz - dem Lindt Home of Chocolate, das seit 2020 existiert. So taten es auch wir und wir wurden nicht enttäuscht. Neben den interessanten Informationen gab es auch viele Degustationen von Neben- und Zwischenprodukten, welche in der Schokoladen-Produktion anfallen. Natürlich kam auch die eigentliche Degustation der feinen Schoggi an einem der Schoggi-Brunnen oder der Schoggi-Automaten nicht zu kurz. Wer noch nicht genug hatte, deckte sich nach der Führung im Shop mit reichlich Schoggi ein – natürlich nur für die Liebsten zu Hause! Für die Kulturkommission Rahel von Planta Betriebsführung Lindt Home of Chocolate, 21. September 2025

31 Auch dieses Jahr, nämlich am 25. September 2025, einem Donnerstag, konnte der Jubilarenanlass der Seniorinnen und Senioren von Oetwil a.d.L. durchgeführt werden. Wiederum wurden Jubilarinnen und Jubilare mit geradem oder ungeradem Geburtstag (z. B. 80., 85., 90.) zu dieser Feier eingeladen. Da sich lediglich 20 Jubilarinnen und Jubilare angemeldet hatten, fand dieser Anlass wieder im Foyer beim Eingang der Gemeindescheune statt. Ab 14.30 Uhr fanden sich die rüstigen Rentnerinnen und Rentner erwartungsfroh im festlich geschmückten kleinen Saal beim Eingang ein. Das Organisationskomitee hatte wiederum für eine fröhliche Ambiance gesorgt, indem es Tische originell geschmückt und mit verschiedenen Leckereien bedeckt hatte. Zudem wurden die Tische mit Blumen dekoriert, welche teilweise von der BlumenOase in Oetwil gespendet wurden; diese verliehen dem Raum eine fröhliche und einem Jubilarenanlass würdige Note. Es war wiederum offensichtlich, dass dieser Anlass allen Teilnehmenden gefallen hat, indem im kleinen Rahmen persönlicher Austausch gepflegt und geselliges Zusammensein genossen werden konnte. Zudem war für Speis und Trank bestens gesorgt. Gut gelaunt und feierlich erwähnte Rahel von Planta, die Gemeindepräsidentin von Oetwil, jede Jubilarin und jeden Jubilar namentlich und überreichte ein persönliches Geschenk, bestehend aus einer Schachtel Gottlieber Hüppen sowie einem auf einer Kreditkarte kopierten Gutschein, der im nahegelegenen Dorfladen eingelöst werden kann. Zu angenehmer Unterhaltung trug wiederum Herr Hans Arnold mit grossem Engagement bei. Mit viel Hingabe spielte er zum Teil nostalgische Melodien und vermochte unsere Gäste in deren Jugend zurückzuversetzen. Herr Arnold hat die Fähigkeit, eine stimmungsvolle und angenehme Atmosphäre zu schaffen. Gegen 17 Uhr fand der gemütliche Anlass langsam ein Ende und die Jubilarinnen und Jubilare traten zufrieden den Heimweg an. Auch die Gemeindepräsidentin und die Mitglieder des Organisationskomitees freuten sich über den gelungenen Anlass und darüber, dass sie allen Gästen ein paar fröhliche Stunden bereiten konnten. Wir hoffen, dass wir auch nächstes Jahr diesen Anlass durchführen können, und hoffen, dass alle eingeladenen Jubilarinnen und Jubilare daran teilnehmen können. Bis dahin wünschen wir alles Gute, viel Gesundheit und eine schöne Zeit. Nach der «Fahrt ins Blaue» im Mai diesen Jahres ist der Jubilarenanlass die zweite Veranstaltung, die vom OK in diesem Jahr für die Seniorinnen und Senioren von Oetwil a.d.L. durchgeführt wurde. Auch vom Adventsanlass Ende November werden wir wieder im INFO berichten. Für das OK Gemeindeanlässe Senioren Beat Conrad Jubilarenanlass 25. September 2025

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