Oetwil INFO 2/25

1 INFO 2/25

2 Vereine 37 Seniorenrat 38 Seniorenclub 40 Turnverein Oetwil-Geroldswil 44 Fussballclub Oetwil-Geroldswil 46 53. Kellerfest 48 Theaterverein Weiningen-Fahrweid 49 Bibliothek 53 HEV 54 Heimetchor Limmiggruess Kirche 55 Gospel-Chorprojekt 56 Agenda Politik 57 SVP 58 Grüne 59 FDP 60 SP Impressum Herausgeberin: Gemeinde Oetwil an der Limmat, Alte Landstrasse 7, 8955 Oetwil an der Limmat, 044 749 33 66, www.oetwil-limmat.ch Adresse der Redaktion: Redaktion Info, Alte Landstrasse 7, 8955 Oetwil an der Limmat, redaktion@oetwil-limmat.ch Druck: Rüegg Media AG Gestaltung / Layout / Produktion: RTK Medientechnik AG Redaktionsschluss 2025: 4. September 2025 und 20. November 2025 Fotowettbewerb-Cover Dieser Wettbewerb ist unbefristet. Er ermöglicht, schöne Ecken vom bekannten und unbekannten Oetwil im Wandel der Jahreszeiten abzubilden. Titelbild «Oetwil im Licht» von Beni Schafheitle Gemeinde 3 Vorwort 4 Aus den Verhandlungen des Gemeinderates 7 N ewsletter und das INFO online 8 Fotowettbewerb 8 Sommeröffnungszeiten der Gemeinde 9 Personelles 11 Aufnahmepflicht von Hundekot 11 Ferienzeit – Sind Ihre Ausweise noch gültig? 12 Mitteilungen der Steuerabteilung 14 K irschlorbeer – ein grüner Problemfall in Garten und Wald 16 Sanierung des Trinkwasserbrunnens Oberdorf beim Gässliweg 1 17 Personenüberführung Limmattalstrasse wird vorerst nicht zurückgebaut 18 Wissenswertes zum AHV-Auszug 19 « Wie geht’s dir?» – Eine kleine Frage mit grosser Wirkung 20 Fahrdienst 22 Oberstufenschulgemeinde Weiningen 24 Feuerwehr 26 Limeco 28 Polizei rechtes Limmattal 29 Kulturkommission: Nobi und der Zauberer 30 Regionale 2025: Tag der Limmat 32 schweiz.bewegt 33 Kulturkommission: Programm 2025/26 34 Grenzfahrt 35 Bundesfeier 36 Moschtete 42 24 29 30

3 Vorwort Intensiv war sie, die Gemeindeversammlung vom 27. Mai 2025. Und Sie durften auch über jede Menge Geschäfte abstimmen. Nicht nur über die Jahresrechnung 2024, welche mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden konnte, sondern auch über diverse Kreditanträge für Investitionen in unser schönes Dorf. Um Strassensanierungen kommen wir leider nicht herum und dass diese teuer sind, versteht sich von selbst, handelt es sich doch um viele Quadratmeter Fläche, auf welcher der Boden aufgerissen, die Leitungen saniert und das Ganze dann wieder in Stand gesetzt werden muss. Der Souverän hat den Kredit für die Instandstellung der ersten Etappe der Schulhausstrasse genehmigt. Eine zweite Etappe folgt. An der Herbstrasse kann ein einfacheres Verfahren angewendet werden. Dort werden in die bestehenden Leitungen sogenannte «Inliner» eingezogen. Damit erübrigt sich das Aufreissen der kompletten Strasse. Je nach Zustand und Alter der Leitungen ist diese Anwendung aber nicht überall möglich. Strassensanierungen werden uns in naher Zukunft noch etwas begleiten. Zum Beispiel sind Projekte zur Instandstellung der Hüttiker- und der Rainstrasse ebenfalls in Planung. Über diese Kreditanträge werden Sie zu gegebener Zeit abstimmen können. Der Presse konnten Sie entnehmen, was wir im Nachgang an die Gemeindeversammlung mitteilten: Es geht um unser Bauprojekt Oberdorf. Eine ärgerliche Angelegenheit, in der wir gerichtlich gegen den Kanton Zürich vorgingen. Unser Neubau auf dem Kindergartenareal sei so aus verschiedenen Gründen nicht bewilligungsfähig. Da die Allianz bestehend aus Kanton und Heimatschutz zu gross ist, ziehen wir unseren Rekurs gegen den Entscheid zurück und überdenken die Situation neu, damit eine gute Lösung gefunden werden kann. Für den Umbau der Nötzlischeune haben wir eine Baubewilligung, aber es gilt jetzt verschiedene Szenarien zu durchdenken, was in welcher Form am meisten Sinn Liebe Oetwilerinnen, liebe Oetwiler macht. Fazit: das Projekt wird sich noch etwas hinziehen. Wir halten Sie auf dem Laufenden. Auch die Digitalisierung beschäftigt uns immer wieder. Nach der erfolgreichen Einführung von eBaugesucheZH (Baugesuche können nur noch digital eingereicht werden) per Anfang des Jahres stellen wir aktuell die Telefonie von analog auf Internet-Telefonie um. Wir verfolgen einen rollierenden IT-Strategieplan und die Projekte zur Modernisierung unserer Gemeinde- verwaltung gehen uns nicht so schnell aus. Wir haben ein paar personelle Veränderungen auf der Gemeindeverwaltung zu verzeichnen. Leider verlässt uns unsere Steuersekretärin Bérénice Lindemann und die Suche nach einer geeigneten Person auf dem doch sehr ausgetrockneten Stellenmarkt geht wieder los ... Ebenfalls verlässt uns unsere «Allrounderin» Rebekka Zweidler, welche mehrere Positionen innehatte. Vielleicht fühlen Sie sich dazu berufen, die eine oder andere Aufgabe für unsere Gemeinde zu übernehmen? Mehr dazu in diesem INFO. Wir sind ja des Feierns und der Anlässe nicht leid und so dürfen wir uns schon ganz bald wieder auf die beliebte Grenzfahrt mit Weidlingen auf der Limmat freuen, welche am 3. Juli 2025 (Ausweichdatum 9. Juli 2025) stattfinden wird. Anlässe der Kulturkommission und unser beliebtes Kellerfest vom 5./6. September bilden einen runden Abschluss eines hoffentlich warmen und langen Sommers. In diesem Sinne … geniessen Sie es! Ihre Gemeindepräsidentin Rahel von Planta

4 Gemeinderat Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Kreditbewilligungen CHF 11’676.60 inkl. MWST Für die Einführung der Internet-Telefonie Teams (Einmalkosten) durch die Firma RIZ AG, Wetzikon. CHF 45’000.00 inkl. MWST Für die Trottoirergänzung an der Soodstrasse an verschiedene Unternehmen. CHF 48’000.00 inkl. MWST Für die Überdachung der Bushaltestelle Gässliacker an der Dorfstrasse an verschiedene Unternehmen. CHF 30’000.00 inkl. MWST Für die Bekämpfung der Tapinoma-Ameisen an die Firma Insekta Schädlingstechnik GmbH, Brüttisellen. CHF 50’000.00 inkl. MWST Für die Sanierung der Heizungsfernleitung an der Schmittengasse 3 bis zur Alten Landstrasse 5 an verschiedene Unternehmen. CHF 259’809.30 inkl. MWST Für die Sanierung des Daches der Liegenschaft an der Alten Landstrasse 5 an die Firma Bosshard, Dietikon. Kreditabrechnungen CHF 27’936.25 inkl. MWST Für die Sanierung des Trinkwasserbrunnens Oberdorf/ Alt Jakob durch die Bildhauerei & Steinwerk AG, Röschenz. Ausserdem ... … hat der Gemeinderat die Jahresrechnungen 2024 der Gruppenwasserversorgung (GOW), des Wasserwirtschaftsverbandes Limmattal (WVL), des Zweckverbandes Feuerwehr GeroldswilOetwil an der Limmat, des Zweckverbandes Friedhofverband Weiningen sowie des Zweckverbandes Polizei rechtes Limmattal genehmigt. … wurde die Durchführung des 31. Wisentälilaufes vom 6. April 2025 unter Auflage gewisser Bedingungen erteilt. … wurde die rollierende IT-Strategie des Gemeinderates 2025 bis 2028 überarbeitet und genehmigt. Nach der Einführung der eBaugesuche (Kantonales Baubewilligungsverfahren) sowie nach dem Ersatz der alten Telefonanlage durch «TeamsTelefonie» sind in den nachfolgenden Jahren die Überarbeitung des WebsiteAuftritts sowie die Beschaffung weiterer notwendiger Software (digitale Rechnungskontierung usw.) für die Gemeinde Oetwil a.d.L. die nächsten Projekte. … hat der Gemeinderat die Mehrjahresplanung Wasser–Abwasser–Strasse zustimmend zur Kenntnis genommen und die Weiterführung in die Wege geleitet. … hat der Gemeinderat die gemeinderätlichen Kompetenzen überarbeitet und mit Wirkung ab 1. April 2025 eingeführt. Die Kompetenzregelung der Legislative

5 bedingt einer Anpassung der Gemeindeordnung, welche in Überarbeitung ist und dem Souverän zur gegebenen Zeit zur Beschlussfassung unterbreitet werden soll. … wurden die Liegenschaftsabrechnungen 2024 für die Wohnhäuser Dorfstrasse 37, Alte Landstrasse 5 sowie Alte Landstrasse 12 für richtig befunden und genehmigt. … wurden sieben Gesuche um ordentliche Bürgerrechtsaufnahe in das Bürgerrecht der Gemeinde Oetwil a.d.L. unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung erteilt. Dabei handelt es sich um Personen mit deutscher, spanischer, italienischer, brasilianischer, kosovarischer, kroatischer sowie serbischer Staatsangehörigkeit. … wurde der Gemeindebericht 2024 genehmigt. Dieser liegt öffentlich auf und kann auf der Website der Gemeinde Oetwil a.d.L. heruntergeladen oder bei der Gemeindeverwaltung am Schalter bezogen werden. … wurden die Bewilligungen für das 53. Kellerfest, inkl. Seifenkistenrennen, vom 5. und 6. September 2025 erteilt. … hat sich der Gemeinderat zum zweiten Entwurf einer neuen Abnahmevereinbarung des Kreisgemeindeweins vernehmen lassen. Mit der neuen Vereinbarung sollen gewisse Verbindlichkeiten mit dem Weinbauer und den Gemeinden Weiningen, Geroldswil und Unterengstringen definiert werden. Dabei wurde die Vereinbarung genehmigt und unterzeichnet. … hat sich der Gemeinderat zum ersatzlosen Rückbau der Personenüberführung an der Limmattalstrasse entschieden, jedoch gab es eine Einsprache von der Primarschule. Diesbezüglich wird auf den separaten Bericht in dieser Ausgabe des INFO verwiesen. … wurde die Abrechnung des Amtes für Jugend und Berufsberatung Region Süd/ Dietikon über die Alimentenbevorschussung für das 1. Quartal 2025 mit einem Aufwand von CHF 5’970.50 genehmigt. … wurden diverse Abrechnungen von Grundstückveranlagungen genehmigt. … wurde die Jahresrechnung 2024 der Politischen Gemeinde zuhanden der Gemeindeversammlung vom 27. Mai 2025 genehmigt. Die Jahresrechnung 2024 sieht einen Ertragsüberschuss von CHF 362’286.68 vor. In diesem Zusammenhang wurde auch die technische Prüfung durch die Revisionsfirma baumgartner & wüest gmbh, Brüttisellen, genehmigt und verdankt.

6 Gemeinderat … hat der Gemeinderat die Traktanden der Gemeindeversammlung der Politischen Gemeinde vom 27. Mai 2025 festgelegt. Dabei wurden drei Verpflichtungskredite (Kreditgenehmigungen) sowie zwei ältere Verpflichtungskredite (Kreditabrechnungen) genehmigt und zuhanden der Rechnungsprüfungskommission und der Gemeindeversammlung vom 27. Mai 2025 verabschiedet. … hat der Gemeinderat die Verleihverträge für die bevorstehenden Springereinsätze in der Gemeindeverwaltung genehmigt. … hat der Gemeinderat der Überarbeitung des überkommunalen generellen Wasserversorgungsprojekts (GWP) inkl. der Erstellung des Spülplans über das gesamte Verbandsgebiet des Zweckverbandes Gruppenwasserversorgung GeroldswilOetwil-Weiningen zugestimmt. … hat der Gemeinderat die Entschädigung für die Altpapiersammlung durch den Feuerwehrverein Geroldswil-Oetwil an der Limmat angepasst. … hat der Gemeinderat der ausgearbeiteten «Interkommunalen Vereinbarung zur gegenseitigen polizeilichen Unterstützung im Bezirk Dietikon» zugestimmt und diese unterzeichnet. … hat sich der Gemeinderat zu verschiedenen Rekursen in baurechtlichen Angelegenheiten vernehmen lassen. … hat der Gemeinderat diverse Baugesuche bewilligt oder aufgrund der Schlussabnahme abgerechnet und von der Kontrolle abgeschrieben. … hat der Gemeinderat der Umbenennung der Bau-, Werk- und Umweltabteilung in neu «Bau und Planung» zugestimmt. … wurden zwei Waffenerwerbsscheine bewilligt und ausgestellt. Zudem wurde ein Gesuch um Erteilung eines Waffenerwerbsscheins abgelehnt. … hat der Gemeinderat die Wahltermine für die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Legislaturperiode 2026–2030 festgelegt. Der erste Wahlgang findet am Sonntag, 8. März 2026, statt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang ist auf den Sonntag, 14. Juni 2026, angesetzt. Das Wahlprozedere mit den entsprechenden Anmeldeterminen wird frühzeitig publiziert.

7 Aus der Gemeinde Newsletter Das INFO online als FlippingMag Sie wollen stets gut informiert sein und wissen, was in der Gemeinde passiert? Oder keinen Event mehr verpassen? Wir halten Sie auf dem Laufenden. Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter auf unserer Gemeinde-Website. www.oetwil-limmat.ch Home > rechts «Wichtige Seiten» > Newsletter Das INFO wird auch als FlippingMag online auf unserer Website aufgeschaltet. Somit können Sie online Seite für Seite durchblättern. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Erkunden des neuen INFOs. www.oetwil-limmat.ch Home > Verwaltung > Publikationen > INFO auf der Gemeinde-Website

8 Aus der Gemeinde Fotowettbewerb Sie haben ein schönes Bild unseres Dorfes und möchten damit die Titelseite eines der nächsten INFO zieren? Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihre Bilder über unsere Website zur Verfügung stellen. Sie finden das Formular zum Hochladen unter www.oetwil-limmat.ch, auf der rechten Seite unter «Wichtige Seiten». Für jedes Gewinnerbild gibt es einen kleinen Preis. Sommeröffnungszeiten der Gemeinde Die Schalter der Gemeindeverwaltung sind während der Sommerferien vom 14. Juli bis zum 15. August 2025 wie folgt geöffnet. Montag: geschlossen Dienstag: 8-11 und 14-18.30 Uhr Mittwoch-Freitag: 8-13 Uhr Wir wünschen Ihnen schöne Sommerferien. Gemeindeverwaltung über 1. August geschlossen Die Gemeindeverwaltung bleibt am 1. August 2025 geschlossen. Gerne sind wir am Dienstag, 5. August 2025, ab 8 Uhr wieder für Sie da. Wir wünschen Ihnen einen schönen Feiertag.

9 Personelles Bérénice Lindenmann, Kündigung und Austritt per 31. Juli 2025 Steuersekretariat, Vakanz und vorübergehender Springereinsatz Bérénice Lindenmann hat ihre Anstellung als Steuersekretärin nach gut 1½-jähriger Tätigkeit für die Gemeinde Oetwil an der Limmat gekündigt, um sich einer neuen Herausforderung in einer anderen Zürcher Gemeinde zu stellen. Wir bedauern die Kündigung sehr. Der Gemeinderat und das Gemeindepersonal möchten es an dieser Stelle nicht unterlassen, Bérénice Lindenmann recht herzlich für die sehr gute Zusammenarbeit zu danken. Für die berufliche sowie private Zukunft wünschen wir Bérénice Lindenmann alles Gute sowie viel Erfolg und Zufriedenheit. Die Stelle ist zur Wiederbesetzung ausgeschrieben. Über die Nachfolgeregelung werden wir zu gegebener Zeit orientieren. Aufgrund der Vakanz im Steuersekretariat ist die Steuerabteilung personell unterbesetzt. Die Tätigkeiten im Steuerbereich werden durch eine externe Springerin, Frau Marisa Spring, im Rahmen eines Teilzeitpensums bearbeitet und gewährleistet. Aufgrund dieser Unterbesetzung können die Anliegen telefonisch oder am Schalter nicht immer im gewohnten Rahmen beantwortet und erledigt werden. Wir bitten Sie deshalb, Anfragen und Anliegen an das Steueramt vorübergehend und bis zur Wiederbesetzung der Stelle grundsätzlich via E-Mail an steueramt@­ oetwil-limmat.ch zu richten. Wir werden Ihr Anliegen zeitnah entsprechend beantworten und erledigen. Wir danken für Ihr Verständnis.

10 Personelles Rebekka Zweidler, Kündigung und Austritt per 31. Juli 2025 Zwei Stellen zu vergeben Rebekka Zweidler hat ihre Anstellung in mehreren Funktionen für die Gemeinde Oetwil an der Limmat nach vielen Jahren gekündigt, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Wir bedauern die Kündigung sehr. Der Gemeinderat und das Gemeindepersonal möchten es an dieser Stelle nicht unterlassen, Rebekka Zweidler recht herzlich für die sehr gute Zusammenarbeit zu danken. Für die berufliche sowie private Zukunft wünschen wir Rebekka Zweidler alles Gute sowie viel Erfolg und Zufriedenheit. Über die Nachfolgeregelung werden wir zu gegebener Zeit orientieren. Für die Nachfolge von Rebekka Zweidler werden je eine pflichtbewusste und zuverlässige Person für die Mitarbeit in der Entsorgung und für die Mitarbeit in der Reinigung der Gemeindeverwaltung auf Stundenbasis gesucht. Die entsprechenden Informationen sind auf unserer Website publiziert. Haben Sie Interesse und möchten Sie mehr über die Stellen erfahren, dann freuen wir uns, Sie kennen zu lernen! Für weitere Auskünfte steht Ihnen unser Vorarbeiter Gemeindewerke, Mikel Pavelka, Telefon 044 749 33 74 oder werkabteilung@ oetwil-limmat.ch, oder unser Gemeindeschreiber, Raffaele Briamonte, Telefon 044 749 33 60 oder raffaele.­ briamonte@oetwil-limmat.ch, gerne zur Verfügung. Ihre Bewerbung mit vollständigen Unterlagen per E-Mail in einem einzigen PDF-Dokument an raffaele.briamonte@oetwil-limmat.ch. Bewerbungsunterlagen in Papierform werden nicht zurückgeschickt und nur elektronisch beantwortet.

11 Sicherheitsabteilung Es kommt leider immer noch sehr häufig vor, dass Hundehalterinnen und Hundehalter sich nicht an die Aufnahmepflicht für Hundekot halten. Gemäss Polizeiverordnung der Gemeinde Oetwil an der Limmat vom 24. November 2020, Art. 19, Abs. 4 sind Hundehalterinnen und Hundehalter auf öffentlichem Grund oder auf privaten Grundstücken Dritter zur Aufnahme des Hundekots verpflichtet. Helfen Sie mit, unsere schöne Gemeinde sauber zu halten, indem Sie den Kot Ihrer Hunde einsammeln und in den dafür vorgesehenen Robidog-Kästen deponieren. Besten Dank! Aufnahmepflicht von Hundekot Schon bald beginnt die Ferien- und Reisezeit. Daher ist es wichtig, zu prüfen, ob der Pass oder die Identitätskarte noch gültig ist. Für die Beantragung einer Identitätskarte müssen Sie persönlich am Schalter des Gemeindebüros vorsprechen (Minderjährige und Bevormundete in Begleitung der gesetzlichen Vertretung). Dazu sind die bisherige Identitätskarte sowie ein aktuelles Passfoto (nicht älter als ein Jahr, neutraler Hintergrund, Frontalaufnahme, geschlossener Mund) mitzubringen. Falls Sie Ihre Identitätskarte nicht mehr haben (Verlust oder Diebstahl), bitten wir Sie, vorgängig bei einem Polizeiposten eine Verlustmeldung zu beantragen und diese mitzubringen. Die Lieferfrist für die Identitätskarte beträgt maximal 10 Arbeitstage. Der Pass bzw. das Kombiangebot (Pass und Identitätskarte) sind direkt beim Passbüro Zürich zu beantragen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.schweizerpass.ch. Ihre Sicherheitsabteilung Seraina Widmer Ferienzeit – Sind Ihre Ausweise noch gültig?

12 Steuer- und Finanzabteilung Neue Steuerwerte für Liegenschaften ab 1. Januar 2026 Wie bereits in der Dezemberausgabe 2024 des INFO erwähnt, machen wir Sie auf Folgendes aufmerksam. An der Medienkonferenz vom 17. September 2024 informierte der Regierungsrat darüber, dass aufgrund zweier Gerichtsentscheide die Weisung zur Bewertung von Liegenschaften und zum Eigenmietwert der heutigen Situation angepasst wird. Die neue Weisung tritt auf den 1. Januar 2026 in Kraft. Auf den gleichen Zeitpunkt strebt der Regierungsrat die Schaffung einer Gesetzesgrundlage für die Wiedereinführung einer Härtefallregelung an. Die überarbeitete Weisung führt zu einem Anstieg der Vermögenssteuerwerte um durchschnittlich 48 Prozent. Die Eigenmietwerte steigen für Einfamilienhäuser um durchschnittlich 11 Prozent und für Stockwerkeigentum um durchschnittlich 10 Prozent. Details dazu können folgender Seite entnommen werden: https://www.zh.ch/de/steuern-finanzen/steuern/­ gesetzgebung-steuern.html Vielen Dank für Ihre Kenntnisnahme. Private Tax Wie Sie der letzten Ausgabe des INFO entnehmen konnten, wird das Programm Private Tax als Download-­ Version für die Steuerperiode 2024 das letzte Mal angeboten. Ab 2025 steht nur noch ZHprivateTax als Online-Lösung zur Verfügung. Die Online-Lösung bietet aktuelle Technik und viele zusätzliche Funktionen. Die elektronische Übermittlung der Deklarationsdaten ist dem Druck und Scannen in aller Regel überlegen, da sie sicherer und zuverlässiger funktioniert. Unter www.zh.ch/zhsteuern finden Sie Informationen und Anleitungen dazu. EGOV-Box Kennen Sie schon die praktische EGOV-Box? Sie können damit online jederzeit Ihr Steuerkonto einsehen und haben Zugang zu den folgenden Dienstleistungen: • Kontoauszug: Detaillierte Anzeige der Steuerkonti mit Buchungen wie Rechnungsbeträge, Zahlungen, Gutschriften sowie deren Saldi. Zusätzlich werden die ausstehenden Zahlungen mit den dazugehörigen Fristen ausgewiesen. • Einzahlungsscheine: Bestellung von Einzahlungsscheinen. • Zahlungsvereinbarung/Stundungsgesuch: Antrag stellen für offene Steuerforderungen. • Abonnement Einzahlungsscheine: Bestellung von Siebner- oder Zehner-Abonnementen zur Bezahlung der Steuern der laufenden Steuerperiode. • Auszahlungskonto: Das Auszahlungskonto für Steuerrückzahlungen kann erfasst, mutiert oder gelöscht werden. Unter folgendem Link gelangen Sie zur Registrierung: https://egovbox.ch/public/web/tg/portal/ Mitteilungen der Steuerabteilung

13 Zugegeben, das Steueramt gehört in der Regel nicht zu den beliebtesten Abteilungen einer Gemeindeverwaltung. Dennoch sind wir nicht halb so böse, wie manchmal vermutet wird. Sechs meiner Teamkolleginnen und Teamkollegen haben die folgenden Fragen beantwortet. Entstanden ist eine Umfrage der etwas anderen Art. Lassen Sie sich freudig mitziehen. Vielen Dank. Wenn du deine Steuererklärung ausfüllst, fühlst du dich wie: a) ein Meisterdetektiv, der nach absetzbaren Kosten sucht – 6 Antworten. b) ein Abenteurer, der sich durch ein Labyrinth kämpft – 0 Antworten. c) ein Höhlenmensch, der keine Ahnung hat, was er da tut – 0 Antworten. Was würdest du lieber bekommen, als deine Steuern zahlen zu müssen? a) E inen lebenslangen Vorrat an Pizza – 4 Antworten. b) E ine persönliche Steuerberaterin, die auch dein Chaos beseitigt – 0 Antworten. c) Eine Zeitmaschine, um einfach zu verschwinden – 2 Antworten. Wofür würdest du deine Gemeindesteuern am liebsten zweckentfremden? a) Kostenlosen Kaffee für alle Einwohnerinnen und Einwohner – 2 Antworten. b) Ein fliegendes Taxi-Netzwerk – 3 Antworten. c) Ein Denkmal für Leute, die ihre Steuererklärung pünktlich abgeben – 1 Antwort. Umfrage Wenn du eine Steuer erfinden müsstest, welche wäre das? a) E ine «Schlechte Witze»-Steuer, um unfreiwillige Komikerinnen und Komiker zu stoppen – 0 Antworten. b) Eine Steuer auf zu lange Meetings, um uns alle zu retten – 4 Antworten. c) Eine «Ich steh immer vorne an der Kasse und such Kleingeld»-Steuer – 2 Antworten. Wie fühlt sich eine Steuerrechnung für dich an? a) W ie ein Liebesbrief vom Staat – nur ohne Liebe – 0 Antworten. b) W ie eine Überraschungstüte – nur, dass man nie etwas Cooles darin findet – 4 Antworten. c) Wie ein Stromschlag; schmerzhaft, aber unvermeidlich – 2 Antworten. Wenn du für jede Steuerzahlung eine Belohnung bekommen würdest, was sollte es sein? a) Ein Gratisurlaub in einer steueroasenfreundlichen Hängematte – 5 Antworten. b) Eine VIP-Karte fürs Steueramt mit Espresso-Flatrate – 0 Antworten. c) Eine Urkunde mit dem Titel «Held der Staatskasse» – 1 Antwort. Wir wünschen Ihnen eine sonnige Sommerzeit. Ihre Steuerabteilung Oetwil an der Limmat Bérénice Lindenmann

14 Abteilung Bau und Planung Mit seinen glänzenden, immergrünen Blättern und seinem dichten Wuchs gilt der Kirschlorbeer als beliebter Sichtschutz in heimischen Gärten. Doch was für viele wie die perfekte Hecke aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als ökologisches Problem. Seit dem 1. September 2024 darf er schweizweit nicht mehr verkauft, vermehrt oder weitergezüchtet werden. Trotzdem sieht man den Kirschlorbeer als Hecke, aber auch als Strauch in vielen Oetwiler Gärten. Auch in unseren Wäldern wird der Kirschlorbeer immer mehr zum Problem. Grund dafür sind die Früchte, die von Vögeln in den Wald getragen werden. Dort bildet der Kirschlorbeer dichte Bestände, deren Blätter durch den Schattenwurf das Wachstum einheimischer Pflanzenarten unterdrücken und so eine natürliche Waldverjüngung verhindern. Zudem sterben in den Bereichen mit immergrünen Arten die Frühjahrsblüher (Maiglöckchen, Bärlauch, Scharbockskraut) im Unterwuchs ab, die sonst vom Lichteinfall zwischen den laubabwerfenden Arten vor dem Austrieb profitieren. Es ist Anliegen und Ziel des Gemeinderates, der Waldbewirtschafter und der Naturschutzverbände, mittelfristig alle Kirschlorbeerbestände auf dem Gemeindegebiet zu entfernen und im besten Fall durch ökologisch wertvolle Pflanzen zu ersetzen. Auch auf öffentlichem Grund findet man heute noch vereinzelt Kirschlorbeer. Die Gemeinde möchte mit gutem Beispiel vorangehen. Der Gemeinderat hat daher die Werkabteilung angewiesen, alle Kirschlorbeer-Sträucher und Hecken auf öffentlichem Grund baldmöglichst und ganz im Sinne der Biodiversität zu ersetzen. Fakten und Bilder über den Kirschlorbeer Der Kirschlorbeer stammt ursprünglich aus Südosteuropa und Kleinasien, ist also keine einheimische Pflanze. Das allein wäre noch kein Problem – aber Kirschlorbeer ist ökologisch fast wertlos. Uninteressant für Insekten: Seine Blüten bieten heimischen Insekten wie Bienen oder Schmetterlingen nur wenig Nahrung. Giftige Blätter: Die Pflanze enthält cyanogene Glykoside, die bei der Zersetzung Blausäure freisetzen – gefährlich für Menschen, Haus- und Wildtiere. Bodendegradation: Das dichte Wurzelwerk und das abfallende Laub verändern den Boden negativ – unter einem Kirschlorbeer wächst kaum noch etwas. Kirschlorbeer – ein grüner Problemfall in Garten und Wald

15 Fotos Pflanzen: infoflora.ch Pflegeleicht, aber nicht nachhaltig: Eines der Hauptargumente für den Kirschlorbeer ist seine Anspruchslosigkeit. Doch genau diese Robustheit macht ihn auch zu einer Bedrohung. Alternativen gibt es genug. Wer etwas für die Natur tun will, sollte auf heimische Gehölze zurückgreifen, die ökologisch wertvoll sind und auch als Sichtschutz dienen können. Beispiele: • Hainbuche (Carpinus betulus) • Feldahorn (Acer campestre) • Liguster (Ligustrum vulgare) • Weissdorn (Crataegus) Schlussfolgerung Der Kirschlorbeer ist eine pflegeleichte, aber ökologisch problematische Pflanze. Wer naturnah und nachhaltig gärtnern will, sollte auf heimische Alternativen setzen. Gärten sind Lebensräume - nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere und Pflanzen. Der Kirschlorbeer trägt leider wenig dazu bei. Für den Gemeinderat Gesundheits- und Tiefbauvorstand Philipp Frei Hainbuche Feldahorn Liguster Weissdorn

16 Abteilung Bau und Planung In der Gemeinde Oetwil an der Limmat gibt es sechs öffentliche Trinkwasserbrunnen, die uns rund um die Uhr mit frischem Wasser versorgen. Damit die Bevölkerung weiterhin Freude am «blauen Gold» haben kann, werden die Brunnen regelmässig vom Werkdienst gewartet und gereinigt. Einige dieser Wasserspender, die teilweise über 180 Jahre alt sind, haben die Zeit nicht ganz unbeschadet überstanden und benötigen daher eine grössere Auffrischung. Da manche Brunnen einen hohen historischen Wert besitzen und sogar im Inventar der schützenswerten Objekte aufgeführt sind, gestaltet sich die Sanierung oft recht aufwendig. Brunnenmeister Beat Amsler hat alle öffentlichen Brunnen im Gemeindegebiet begutachtet, den Sanierungsbedarf eingeschätzt und in Absprache mit der Gemeinde eine Prioritätenliste für die Massnahmen erstellt. Besonders beim freistehenden Brunnen im Oberdorf, beim Gässliweg 1, Baujahr 1842, wurde Handlungsbedarf erkannt. Nach umfassenden Renovationsarbeiten vor Ort erstrahlt der Brunnen seit dem Frühling in neuem Glanz. Durch den Werkdienst erfolgte bereits die Bepflanzung. Für jedes Jahr ist die Sanierung eines Dorfbrunnens eingeplant. Nach dem Trinkwasserbrunnen an der Schmittengasse im Jahr 2024 und jetzt dem Trinkwasserbrunnen Oberdorf ist für 2026 die Sanierung des aus dem Jahr 1941 stammenden Brunnens am Fähriplatz vorgesehen. Ihre Abteilung Bau und Planung Mike Theiler Dorfbrunnen in Oetwil an der Limmat Sanierung des Trinkwasserbrunnens Oberdorf beim Gässliweg 1 Nachher Vorher

17 Auszug aus der Medienmitteilung Kanton Der Kanton Zürich hat entschieden, die Personenüberführung über die Limmattalstrasse beim Schulhaus Letten in Oetwil an der Limmat bis mindestens 2027 stehen zu lassen. Die Gemeinde muss bis Januar 2027 darüber entscheiden, ob sie das Bauwerk übernimmt oder ob der Kanton den Rückbau plant und realisiert. Die Überführung aus dem Jahr 1975 ist in einem baulich schlechten Zustand und ist nicht hindernisfrei. Weil Zählungen ergeben haben, dass die Überführung kaum genutzt wird und die zwei vorhandenen Fussgängerstreifen mit Mittelschutzinsel einen sicheren Schulweg gewährleisten, entschieden der Kanton Zürich und die Gemeinde Oetwil an der Limmat im Jahr 2023, die Überführung ersatzlos zurückzubauen. Mit Beginn des Schuljahres 2025 wird allerdings der Kindergarten Oberdorf in das Schulhaus Letten verlegt. Personenüberführung Limmattalstrasse wird vorerst nicht zurückgebaut Im Rahmen der öffentlichen Auflage nach §§ 16/17 des Strassengesetzes hat die Primarschule Oetwil-Geroldswil deshalb Einspruch erhoben. Sie sieht die Überführung als integralen Bestandteil eines sicheren Schulweges für die Kindergartenkinder und gab zu bedenken, dass das selbständige Überqueren der Limmattalstrasse für die Kindergärtlerinnen und Kindergärtler an der genannten Stelle zu gefährlich sei. Kanton, Schule und Gemeinde haben deshalb anlässlich einer Einigungsverhandlung entschieden, die Überführung vorerst nicht abzubrechen und die Nutzung nach der Eröffnung des neuen Kindergartens zu evaluieren. Im Oktober 2026 wird die Schule gemeinsam mit der Gemeinde entscheiden, ob die Überführung bestehen bleibt und von der Gemeinde übernommen wird oder ob der Kanton den Rückbau veranlasst. Projektleiter Tiefbauamt, Baudirektion Kanton Zürich Thomas Heiderich Foto: Fotoarchiv Gemeinde Oetwil an der Limmat

18 Sozialabteilung Was zeigt der AHV-Kontoauszug? Das AHV-Konto enthält die Löhne, die Ihre Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber der Ausgleichskasse gemeldet haben. Die Einträge bestimmen, wie hoch Ihre Rente sein wird. Lücken im AHV-Konto können zu einer Kürzung der Rente führen. Am besten bestellen Sie alle drei bis fünf Jahre einen Auszug und prüfen ihn. Die Einträge müssen mit dem AHV-pflichtigen Lohn gemäss Lohnausweis übereinstimmen. Im Bruttolohn gemäss Lohnausweis können unter Umständen nicht AHVpflichtige Beträge enthalten sein (z. B. Familienzulagen, Kranken-Unfalltaggelder). Sind Sie selbständigerwerbend oder nichterwerbstätig? Die Einträge ins AHV-Konto erfolgen erst, wenn die definitiven AHV-Beiträge feststehen. Wie bestellen? Einen Auszug können Sie bei der Schweizerischen Versicherungsanstalt (SVA) in Zürich online bestellen. Sie brauchen dazu Ihre AHV-Nummer. Diese steht auf Ihrer Krankenkassenkarte. Wann und wie kommt der AHV-Kontoauszug? Den Kontoauszug bekommen Sie direkt von der SVA in Zürich innert drei Wochen zugestellt. Empfehlung Bestellen Sie den Kontoauszug gegen Ende des Jahres. Denn die Löhne vom Vorjahr stehen möglicherweise erst ab November im Folgejahr im Kontoauszug. Kontoauszüge können alle sechs Monate neu bestellt werden. Ihre Sozial- und Gesundheitsabteilung Sandra Litscher Haben Sie schon einmal vom AHV-Auszug gehört?

19 Gesundheitsabteilung Wie oft fragen wir: «Wie geht’s dir?» Aber hören wir wirklich zu? Diese einfache Frage kann viel bewirken, wenn sie ehrlich gemeint ist. Vielen Menschen fällt es schwer, über ihre Gefühle zu sprechen. Das gilt sowohl zu Hause als auch bei der Arbeit oder in der Schule. Ein offenes Gespräch kann helfen und entlasten. Die «Wie geht’s dir»-Bank in Oetwil an der Limmat lädt dazu ein, Platz zu nehmen und ins Gespräch zu kommen – sei es mit einem Freund, einem Nachbarn oder einer unbekannten Person. Manchmal reicht ein offenes Ohr, um den Tag eines Menschen zu verbessern. Setzen Sie sich hin, nehmen Sie sich Zeit und fragen Sie nach: «Wie geht’s dir?» Suchtprävention Bezirke Affoltern und Dietlikon Grabenstrasse 9 8952 Schlieren 044 733 73 65 supad@sd-l.ch «Wie geht’s dir?» – Eine kleine Frage mit grosser Wirkung ZUFRIEDEN ? GESTRESST ? SPRICH ÜBER GEFÜHLE. Mehr Tipps für deine psychische Gesundheit in unserer App. wie-gehts-dir.ch SPRICH ÜBER GEFÜHLE. Mehr Tipps für deine psychische Gesundheit in unserer App. wie-gehts-dir.ch

20 Fahrdienst Haben Sie keine Angehörigen in der Nähe, die Sie fahren können? Ist es Ihnen nicht möglich, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Taxi zum Arzt, zur Therapie, zum Zahnarzt oder ins Spital zu fahren? Unsere elf freiwilligen Fahrerinnen und Fahrer begleiten Sie mit ihren Privatautos zu Ihren Terminen und tragen so zu Ihrer Mobilität und Selbständigkeit bei. Der Fahrdienst der Gemeinde Oetwil an der Limmat steht allen Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinde zur Verfügung. Die je nach Ziel unterschiedlichen Fahrdienst-Kosten finden Sie auf der Website der Gemeinde Oetwil unter «Kommissionen/Autofahrdienst» oder können bei der Koordinationsstelle angefragt werden. Diese gelten für die Hin- und Rückfahrt inklusive Wartezeiten und werden der Fahrerin oder dem Fahrer bar bezahlt. Parkgebühren sind darin nicht inbegriffen. Bitte beachten Sie, dass allfällige Begleitpersonen vor der Fahrt aus versicherungstechnischen Gründen angemeldet werden müssen. Unsere Koordinationsstelle bemüht sich, auch für kurzfristig angemeldete Fahrten eine Fahrerin oder einen Fahrer aufzubieten. Die Fahrt zum gewünschten Zeitpunkt kann dann jedoch nicht garantiert werden. Oftmals sind alle aus unserem Freiwilligen-Team bereits mit einem Patienten unterwegs, in den Ferien oder anderweitig besetzt. Wir sind überzeugt, in diesem Fall auf Ihr Verständnis zählen zu können. Am Wochenende (Samstag und Sonntag) werden keine Fahrten durchgeführt. Wie melden Sie sich an? Telefonisch bei unserer Koordinatorin, Frau Yvonne Dittli, 079 461 66 39. Sie ist von Montag bis Freitag von 8.00 bis 17.00 Uhr erreichbar. In eigener Sache: Wir suchen immer wieder Fahrerinnen und Fahrer, die mit ihrem eigenen Auto unser Team ergänzen möchten. Melden Sie sich einfach bei mir unter Tel. 079 306 12 60 oder per Mail, gaby.winiger@ bluewin.ch. Wir würden uns sehr freuen. Präsidentin Gaby Winiger Mit dem Fahrdienst mobil unterwegs

Grossächerstrasse 21 | 8104 Weiningen Telefon 043 455 10 10 info@spitex-rechteslimmattal.ch spitex-rechteslimmattal.ch „Es gibt keinen Ort, der das Zuhause ersetzen kann.“ Volksweisheit

22 Oberstufenschulgemeinde Weiningen 151 Jahre Oberstufe Weiningen! Das gilt es zu feiern. Allerdings: Warum nicht 150 Jahre, was doch eher einem üblichen Jubiläum entspricht? Grund ist natürlich, dass jetzt der Neubau eingeweiht werden konnte. Vor einem Jahr hätten die Gäste, die nun zum Fest strömten, im besten Fall eine grosse Baustelle durch den Absperrzaun bestaunen können. Wenig spannend also. Jetzt aber konnten die Gäste die neuen Zimmer im Rebbergtrakt betreten, den die Schüler vor wenigen Wochen erst bezogen hatten. Viele äusserten sich anerkennend über die hellen, grosszügig dimensionierten Räume und Korridore. Eine gute Mischung aus Beton und viel Holz sei es, hörte man allgemein. Um 17 Uhr begann also das Fest. Die ersten Gäste trafen ein und besorgten sich an den vier Kassen Bons für allerhand Verpflegung und Attraktionen, die man auf dem Areal den Gästen bot. Von einer Tombola über Bilderrätsel, Schatzsuche, Fallbrett-Abenteuer, Tanzdarbietungen, um hier eine kleine Auswahl zu nennen, gab es wirklich eine Menge an Unterhaltung. Um vor allem jugendliche Gäste anzuspornen, testeten einige Mutige – Samanta gegen Michael Ammann und Mirka Voser, zwei Lehrkräfte – das Fallbrett in einem ersten Kampf aus. Ein ungleicher Kampf, in dem die Schülerin trotz aller Tapferkeit unterliegen musste. Alle Rufe wie «Du schaffst das. Glaub an dich!», die ihr drei Mitschülerinnen zuwarfen, nützten nichts. Doch auch die beiden Lehrkräfte blieben nicht lange ungeschoren oben sitzen. Runter auf die Matte mussten sie. Das Rennen Schulhausfest Oberstufe Weiningen, 23. Mai 2025 war eröffnet. Noch viele flogen in den nächsten drei Stunden auf die Matte. Beim Bilderrätsel der A3c war Beobachtungsgabe gefragt. Wer weiss, welche Ringe oder welche Turnschuhe zu welcher Lehrperson passen? Hui, das war gar nicht so einfach. Wenigstens gab es kaum Fehler, als es darum ging, die abgebildeten orangefarbenen Haare einer bestimmten Person zuzuordnen. Fehlerquote gegen null Prozent tendierend. Auf jeden Fall gab’s bei der Teilnahme – wie auch bei acht anderen Angeboten – einen Stempel auf eine Karte, die dann wiederum zur Teilnahme an der grossen Verlosung berechtigte. Beim Bull Riding scheint der Bulle mit den Kandidaten offenbar meist kurzen Prozess gemacht zu haben. Eine kurze, heftige Drehung des hornbewehrten PlastikViehs und – schwupp – schon lag der Kandidat unten. Doch keine Angst! Weiche Matten machten auch hier den Sturz zu einer recht erträglichen Angelegenheit. Gelächter gab’s gratis dazu. Lukullische Köstlichkeiten Es ist klar: Wer so hart kämpft, wer von einem Zimmer zum nächsten wechselt, viele Treppen rauf- und wieder runtersteigt, wer sein Gehirn quält, um herauszufinden, welcher Lehrer seinen Pulli oft über die Schulter hängt, wer sich in kniffligen Kahoots mit andern misst, Bildchen malt und der Schülerband intensiv zuhört, kriegt

23 irgendwann Hunger, und das nicht zu knapp. Dem konnte rasch und ergiebig abgeholfen werden. Der Duft von Pommes Frites, von Bratwürsten mit Brot und von Hot Dogs stieg Hungrigen, egal wo sie waren, bald einmal ordentlich in die Nase. Leider wurden viele gleichzeitig hungrig und so musste man sich bei den Pommes etwas in Geduld üben, bevor man diese zwischen die Zähne bekam. Der Anblick des Dessertbuffets war die reinste Freude. Man kann es nicht oft und laut genug sagen. Viele Eltern der Schülerinnen und Schüler hatten zu Hause Kuchen und andere Süssigkeiten gebacken. Ein Blick auf die eine Foto lässt einen jetzt noch das Wasser im Munde zusammenlaufen. So ging garantiert niemand hungrig von diesem Fest nach Hause. Vier Stunden nach der ersten heftigen Schlacht auf dem Fallbrett ging das Fest allmählich zu Ende. Verletzte hatte es keine gegeben, einige gingen mit Preisen nach Hause, etliche noch sehr junge Schülerinnen und Schüler wissen nun, in welch schönes Schulhaus sie in ein paar Jahren gehen werden. Eigentlich hatten alle an diesem Fest ihren Spass gehabt – diejenigen, die bei der Verlosung am Schluss Glück hatten, erst recht. Besonders hell strahlte das Gesicht von Razan, A3b, die sich bei der Verlosung den Hauptpreis, ein iPad sichern konnte. Nebst einem E-Roller können sich Jugendliche kaum ein noch schöneres Geschenk vorstellen als eben ein iPad. Doch Razan hatte sich den Preis redlich verdient, denn sie hatte bei der anfangs erwähnten heftigen Schlacht auf dem Fallbrett ihre Klassenkameradin lautstark unterstützt und ihr nach der Niederlage viel Trost gespendet. Dank Federführend bei der Organisation des Fests war zum einen die Schulleitung, der schon mal ein grosser Stein vom Herzen fiel, als die Wetterprognose nach zwei Tagen intensivem Regen exakt für den Freitag wieder gutes, sicheres Wetter versprach. Zum Glück hielt sich das Wetter – wie die Fotos beweisen – an das Versprechen der Meteorologen. Dann hatte sich auch ein Komitee aus Schulpflege und Elternrat an die Arbeit gemacht, um dieses Fest auf die Beine zu stellen. Dritter im Bunde war die AG Attraktive Schule, aus vier Lehrkräften bestehend, welche die grosse Arbeit der Klassen und Lehrkräfte koordinierte. Und nicht zu vergessen sind all die Schülerinnen und Schüler, die mit ihren Klassen- und Fachlehrkräften und viel Engagement zum Gelingen beisteuerten. Für die Oberstufe Weiningen Peter Nef

24 Feuerwehr-Zweckverband Geroldswil-Oetwil an der Limmat Dieses Jahr sind wir nochmals in das Brandhaus in Eiken zur Ausbildung am Feuer gefahren. Am Vormittag war der Zug 2 an der Reihe und am Nachmittag der Zug 1. So können wir die Einsatzbereitschaft in unserem Einsatzgebiet nach wie vor sicherstellen. Auch wenn das Brandhaus mit vier Feuerstellen relativ klein ist, gibt es doch viele verschiedene Wege, um zum Feuer zu gelangen. Das Programm wurde entsprechend angepasst, damit die AdF (Angehörige der Feuerwehr) im Vergleich zum letzten Jahr neue Herausforderungen hatten. Vollbrand im Erdgeschoss Ein Zimmer steht im Vollbrand, der Rauch dringt aus der Türe und das Feuer zündet auch schon aus dem Fenster. Nun heisst es, zur Brandbekämpfung im Team vorzurücken. Der Rauch deckt fast die obere Hälfte des Raumes ab. Für uns ist dies eine gute Ausgangslage, denn in der unteren Hälfte haben wir Sicht und weniger Hitze. Der Trupp rückt somit zur Brandstelle vor, unterstützt von einem AdF, welcher die Schlauchführung von ausserhalb sicherstellt und die Entwicklung des Feuers beim Fenster beobachtet. Sollte die Gefahr einer Rauchgasdurchzündung (Flashover) entstehen, muss er die AdF im Gebäude warnen können. Jeder ist gefordert und muss wachsam sein. Endlich beim Feuer angekommen, findet der erste Löschangriff aus der Deckung statt. Im Raum ist es viel zu heiss, um vorrücken zu können, und in dieser Phase hat es auch keinen Sinn. Auf dem Bild 2 sieht man sehr gut, wie die Thermik oberhalb des AdF durchströmt. Seine Position ist perfekt, denn er bekommt nicht die volle Hitze der Flammen ab. Die Brandbekämpfung Übung im Brandhaus in Eiken braucht Geduld, man kann nicht einfach das Strahlrohr aufmachen und Wasser abgeben, bis gelöscht ist, denn ein Liter Wasser generiert 1700 Liter Wasserdampf. Dieser nimmt ebenfalls den geringsten Widerstand und dringt durch die Türe hinaus, was wiederum eine Gefahr für unsere AdF darstellt. Sobald das Feuer unter Kontrolle gebracht worden ist, kann man den Raum betreten und mit den Nachlöscharbeiten fortfahren. Zimmerbrand im ersten Stock Unter Atemschutz mit einem Schlauch die Leiter hochzuklettern, üben wir immer wieder mal während der Mannschaftsübungen. Diese Vorgehensweise haben wir nun auch im Brandhaus eingebaut. Der eine Ausbildungsplatz bestand darin, über die Leiter in den ersten Stock vorzurücken und den Zimmerbrand zu bekämpfen. Hier war das Feuer nicht so gross wie im unteren Stock, somit hat der Schnellangriff (100 Meter langer, fest verbauter Schlauch im Tanklöschfahrzeug) gereicht. Aber auch hier machten wir es dem Trupp nicht einfach. Es musste nach dem Einstieg über die Leiter noch ein Gang durchquert werden, bis man zum Feuer vordringen konnte. Dieses befand sich in einer Nische mit kompliziertem Zugang. Besuch unserer Kollegen aus Boskovice (CZ) Seit ein paar Jahren haben wir eine Partnerfeuerwehr in Boskovice in Tschechien. Die Partnerschaft ist durch die Spende von unseren alten Strassenrettungsgeräten entstanden. Da die periodischen Wartungs- und Revi2 1

25 sionskosten damals nahe an eine Neubeschaffung kamen, wurde entschieden, die Rettungsgeräte durch neue und modernere zu ersetzen. Die bisherigen Geräte, welche technisch einwandfrei waren, haben wir der Feuerwehr aus Boskovice in Tschechien gespendet. Bei einem Besuch im letzten Herbst konnten wir die Geräte im Einsatz erleben. Wir haben uns sehr gefreut, dass die Stadt Boskovice den Besuch in der Schweiz zur Ausbildung und zum gegenseitigen Austausch bewilligte. So konnten wir mit der Delegation im Brandhaus in Eiken zusammen üben. Die Idee bestand darin, die taktischen Unterschiede zwischen unseren Feuerwehren festzustellen und zu diskutieren. Das Feuer brennt auf der ganzen Welt gleich, doch die Taktik der Brandbekämpfung orientiert sich an den vorhandenen Mitteln und der Bauweise. So zum Beispiel, wenn es um das Absuchen des Gebäudes zwecks Personenrettung geht. Im Kanton Zürich gehören zwei Wärmebildkameras pro Tanklöschfahrzeug zum Pflichtmaterial, bei den Kollegen in Tschechien haben viele Ortsfeuerwehren keine Wärmebildkameras zur Verfügung. Somit ist der taktische Vorgang beim Vorrücken ein anderer. Es war ein sehr interessanter Austausch. Nach getaner Arbeit konnten wir uns alle zusammen vom Grill verpflegen und so den Tag ausklingen lassen. Ein grosses Dankeschön an die ganze Mannschaft für das reibungslose und pflichtbewusste Retablieren nach diesem Tag. Ebenfalls bedanke ich mich für den Besuch in Eiken von Gemeinderat Christoph Müller in der Funktion als Präsident des Verbandvorstandes der Feuerwehr Geroldswil-Oetwil a.d.L. Feuerwehrkommandant Michal Felt 4 3 1 Zimmer im Vollbrand 2 Löschangriff 3 Vorrücken über die Leiter 4 Delegation aus Boskovice (CZ) FEUERWEHR-ZWECKVERBAND Möchtest du ebenfalls mit uns ins Feuer? Dann melde dich beim Kommandanten Michal Felt, 079 513 51 99 oder fw.geroldswil-oetwil@gmx.ch

26 Limeco Geschäftsbericht 2024: Insgesamt erfolgreiches Jahr mit wichtigen Meilensteinen Limeco blickt auf ein insgesamt erfolgreiches Geschäftsjahr zurück und ist als Unternehmen gut und stabil aufgestellt. Die Jahresrechnung 2024 präsentiert sich über alle Geschäftsbereiche hinweg durchwegs positiv. Ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft von Limeco war die erfolgreiche Durchführung des Studienauftrags Architektur für das Limmattaler Energiezentrum (LEZ). 2024 war für Limeco ein Jahr der Gegensätze. Das grösste Highlight der vergangenen zwölf Monate war zweifellos die erfolgreiche Durchführung des Studienauftrags Architektur für das Projekt Limmattaler Energiezentrum (LEZ). «Für Limeco bedeutet dies einen weiteren grossen Schritt in Richtung Zukunft», freut sich Stefano Kunz, Präsident des Verwaltungsrats von Limeco. «Es zeigt sich, dass es gute Lösungen für die hochkomplexe Aufgabenstellung ‹Neubau KVA sowie Erweiterung und Neubau der ARA› gibt», so Kunz weiter. Sein Dank gilt allen Mitarbeitenden, der Geschäftsleitung sowie den Partnerinnen und Partnern für ihre wertvolle Arbeit. LEZ nimmt Fahrt auf Das Generationenprojekt LEZ ist 2024 greifbarer und sichtbarer geworden – extern und im Unternehmen selbst. Im Zentrum standen insbesondere das technische Vorprojekt und der Studienauftrag Architektur, der die architektonische Vision der Anlagen mit konkreten Entwürfen sichtbar machte. «Gemeinsam mit externen Partnern engagiert sich das wachsende Projektteam LEZ unermüdlich dafür, etwas zu bauen, das unsere Zukunft sichert und über Jahrzehnte Bestand hat», betont Geschäftsführer Patrick Feusi. Wichtig ist ihm dabei, dass es im Wandel gelungen ist, das zu bewahren, was Limeco erfolgreich gemacht hat: Pragmatismus, Engagement sowie Herz und Leidenschaft. Die wichtigsten Fakten zum Geschäftsjahr 2024 Finanzen Die Jahresrechnung 2024 präsentiert sich über alle Geschäftsbereiche hinweg durchaus positiv. Der Bereich Thermische Verwertung verzeichnete Einlagen ins Eigenkapital von CHF 6,5 Millionen. Der Bereich Abwasserwirtschaft weist tiefere Betriebskosten als budgetiert aus, was direkt den Trägergemeinden zugute kommt. Dank dem guten Ergebnis konnte der Bereich Erneuerbare Energie den Verlustvortrag vollumfänglich abbauen und damit erstmals ein Eigenkapital von CHF 3,3 Millionen verbuchen. Die Nettoinvestitionen in der Höhe von über CHF 27 Millionen konnte Limeco vollumfänglich selber finanzieren und musste folglich den Fremdkapitalbestand nicht erhöhen. Abwasserwirtschaft Im sehr niederschlagsintensiven Berichtsjahr 2024 reinigte Limeco rekordverdächtige 14,7 Millionen Kubikmeter Mischwasser. Das sind insgesamt 1,5 Milliarden Liter Abwasser mehr als im Vorjahr. Trotz den hohen Wassermengen sank aufgrund von Optimierungen der Strombedarf der Abwasserreinigungsanlage um fünf Prozent. Im Herbst 2024 startete die Kanalinnensanierung im Bereich der Grundwasserschutzzone Schönenwerd, die in zwei Etappen noch bis Ende 2026 läuft. Dank der Erweiterung der Power-to-Gas-Anlage mit einer CO2-Membran ist neu eine kontinuierliche Einspeisung von grünem Gas auch in Situationen möglich, in denen Limeco keinen Wasserstoff für die biologische Methanisierung produziert.

27 Limeco veröffentlicht ersten Nachhaltigkeitsbericht Der Bericht für das Jahr 2024 wurde nach den international anerkannten Standards der Global Reporting Initiative (GRI) erstellt und dokumentiert transparent die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Interkommunalen Anstalt Limeco. Der Nachhaltigkeitsbericht zeigt auf, wie Limeco Verantwortung für Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft übernimmt und Umweltschutz und wirtschaftliche Nachhaltigkeit in der Praxis umsetzt. Neben ökologischen und ökonomischen Leistungen beleuchtet er auch soziale Aspekte wie Unternehmensführung und Risikomanagement. Mit dem etablierten GRI-Standard dient der Nachhaltigkeitsbericht als strategisches Steuerungsinstrument und unterstützt die Unternehmensführung in den Bereichen Thermische Verwertung 2024 verwertete Limeco insgesamt 94 648 Tonnen Abfall. Der Rückgang um 1,2% gegenüber dem Vorjahr ist der erwarteten leicht geringeren Verfügbarkeit der Öfen zuzuschreiben. Seit 2024 nutzt Limeco für die Stromproduktion neben dem Turbinengenerator der KVA auch die neu errichtete Photovoltaikanlage. Im Berichtsjahr produzierte Limeco insgesamt 50 969 MWh Strom für den Eigenbedarf und für die Energieversorgung des Limmattals: 50 826 MWh lieferte die KVA, 143 MWh kamen von der Photovoltaikanlage. Insgesamt ist damit der Verbrauch von rund 14 500 Haushalten gedeckt. Dank einer beachtlichen energetischen NettoEffizienz von 0,87 und der nachhaltigen Betriebsweise erhielt die KVA 2024 erneut das Zertifikat «naturemade resources star». Regiowärme Die Nachfrage nach Limeco-Regiowärme blieb 2024 mit 117 neuen Wärmelieferverträgen unvermindert hoch. Limeco baute ihr Regiowärmenetz in verschiedenen Gemeinden weiter aus: Ende 2024 waren insgesamt 63 498 Trassee-Meter Versorgungsleitungen verlegt, was einer Zunahme von 6553 Metern gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dank 490 Kundinnen und Kunden von Regiowärme, die 140 Gigawattstunden Energie bezogen, liessen sich rund 25 000 Tonnen CO2 einsparen und damit 260 Heizöltransporte vermeiden. Digitaler Geschäftsbericht Der Geschäftsbericht ist verfügbar unter: www.limeco.ch/geschaeftsbericht Strategie, Risikomanagement und Kommunikation, mit Fokus auf die wichtigsten Nachhaltigkeitsthemen. Die Erstellung des ersten Nachhaltigkeitsberichts hat für Limeco wertvolle Erkenntnisse gebracht, die in die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie einfliessen werden. Der Nachhaltigkeitsbericht wird künftig jährlich zusammen mit dem Geschäftsbericht erscheinen. Digitaler Nachhaltigkeitsbericht Der Nachhaltigkeitsbericht ist auch wieder verfügbar unter: www.limeco.ch/nachhaltigkeitsbericht Leiterin Kommunikation Gabriela Kofel

28 Polizei rechtes Limmattal 10 Jahre Polizei rechtes Limmattal Am 1. November 2014 nahm die damals neu gegründete Polizei rechtes Limmattal in Weiningen ihren operativen Betrieb auf. Um dieses Jubiläum zu feiern, fand am Donnerstag, 16. Januar 2025, im grossen Saal des Restaurants Linde in Weiningen ein Apéro statt. Der Polizeichef Sven Schenker sowie der Vizepräsident des Zweckverbandes Polizei rechtes Limmattal, Urs Muntwyler, durften diverse Vertreter und Vertreterinnen aus Politik, Verwaltung und Behörden begrüssen. Unter anderem nahmen die Gemeindepräsidenten der Vertragsgemeinden Unterengstringen und Geroldswil sowie die Gemeindepräsidentin von Oetwil an der Limmat daran teil. Ebenfalls durften Angehörige der Kantonspolizei sowie der umliegenden Kommunalpolizeien begrüsst werden. Weiter wurde der Anlass von Regierungsrat Mario Fehr beehrt, welcher an die anwesenden Gäste ein Grusswort ausrichtete. Der Anlass sollte nicht nur ein Jubiläum darstellen, sondern war auch als Dankeschön an unsere Partnerorganisationen gerichtet, welche die Arbeit der Polizei rechtes Limmattal immer wieder tatkräftig unterstützen. Somit nahmen auch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Werkdienste, Verwaltung, Sicherheitsabteilungen und weitere Partner am Anlass teil. Polizeichef Sven Schenker

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