62 Auch dieses Jahr wurde wieder mit dem Lesen verschiedener Stücke gestartet, um sich auf das beste zu einigen. Dies geschah am 15. März an der Sitzung der Lesekommission, bei welcher man sich auf «De fräch Willi» einigte. Eine Komödie, gespielt in sechs Bildern, von Elisabeth Beer. Anfang April wurde mit den Leseproben begonnen. Hier werden von den Schauspielerinnen und Schauspielern die verschiedenen Rollen gelesen, damit die Regie diese passend besetzen kann und die Darstellerinnen und Darsteller schon ein Gespür für die Charaktere entwickeln können. Bis zu den Sommerferien wird jeweils wöchentlich am Dienstagabend im Saal des Restaurants Föhrewäldli geprobt. Bis dahin werden die Charakterzüge der einzelnen Protagonisten herausgearbeitet und die Spieler versuchen, den Figuren ihre individuellen Eigenheiten zu verleihen. Zu Probenbeginn werden sogenannte Stellproben gemacht. Ein einfaches, provisorisches Bühnenbild wird mit vorhandenem Mobiliar gestellt und die Auf- und Abgänge der Figuren werden geübt. Die Spieler kennen ihre eigenen Requisiten und üben bereits das Spiel mit diesen. Damit das möglich ist, muss sich die Regie schon vorab intensiv mit dem Stück und den Rollen befassen sowie ein Bühnenbild vor Augen haben. Das echte Bühnenbild folgt dann nach den Sommerferien. Für den Aufbau des Bühnenbildes sowie die Dekoration der Bühne ist auch wieder viel Einsatz von Mitgliedern gefordert, welcher aber gerne geleistet wird. Schliesslich soll ein grossartiges Ambiente geschaffen werden und die Besucher wollen mit Stück, Spiel und Bühne begeistert werden. Nach den Sommerferien geht es bereits in den Proben-Endspurt. Es gilt, weiterhin an Text, Spiel und Charakter der Figuren zu feilen, bis alles passt. Je nach dem werden zusätzliche Proben angesetzt und die Sonntagsproben stehen auch an. Theaterverein Weiningen-Fahrweid Proben, Spiel und Geselligkeit
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